Weniger Kabel, kürzere Montagezeiten, weniger Fehlerquellen: Hybride Steckverbinder übertragen Energie und Daten über eine einzige Schnittstelle. Damit das zuverlässig funktioniert, müssen hohe Ströme, hohe Spannungen und eine störungsfreie Signalübertragung auf engem Bauraum zusammenpassen. Genau hier bringt Binder seine Erfahrung aus über 65 Jahren Verbindungstechnik ein, wie drei Beispiele aus der Praxis zeigen:
Der M12-Hybrid kombiniert 2 Leistungskontakte für bis zu 12 A bei 63 V mit 7 Signalkontakten. Er ist kompakt, robust und eignet sich ideal für kompakte und effiziente Verbindungslösungen in industriellen Umgebungen. Gegenüber Vibrationen, Staub und Feuchtigkeit ist er resistent.
Der PBC15 versorgt Drehstrom- und Asynchronmotoren sowie Frequenzumrichter mit bis zu 16 A bei 630 V, etwa in Pumpen, Ventilatoren oder Verpackungsmaschinen. Als geschirmte Variante eignet er sich auch für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Signalintegrität.
Der neue B23 vereint bis zu 28 A bei 630 V und geschirmtes Ethernet/EtherCAT mit bis zu 100 Mbit/s in einem kompakten Steckverbinder. Er ist für One-Cable-Automation in Antriebstechnik, Robotik und dezentralen Anlagen ausgelegt. Dank Schraubklemmtechnik lässt er sich direkt im Feld konfektionieren, ohne Crimpwerkzeug.
Alle drei Systeme sind nach IEC genormt und als Kabel- und Flanschsteckverbinder erhältlich. So entsteht eine durchgängige Verbindung vom Kabel bis ins Gerät.