Das End-of-Arm-Programm, enthält elektrisch und pneumatisch gesteuerte Greifer, Schnellwechselmodule sowie Kraft-Momenten-Sensoren mit denen auch intelligente Anwendungen realisiert werden können.

Bild: Schunk

Inbetriebnahme und im laufenden Betrieb Handling-Systeme für vielfältige Anwendungen

17.09.2019

Auf der Motek 2019 präsentiert Schunk neue End-of-Arm-Tools und Greifsysteme für kollaborative Roboter, einen neuen Großhubgreifer sowie ein intelligentes Tool zur Auslegung und Auswahl passender Handlingsysteme.

Die Motek 2019 bietet aus Sicht von Schunk hervorragende Möglichkeiten, die Potenziale der Produktionsautomatisierung praxisorientiert zu erleben. „Der Trend geht zu Handling-Systemen, die sich zügig in Betrieb nehmen lassen, selbsttätig an variierende Greifsituationen anpassen und eine Interaktion mit dem Menschen in gemeinsam genutzten Arbeitsräumen ermöglichen. Genau dies werden wir auf der Motek zeigen“, fasst der geschäftsführende Gesellschafter, CEO, Henrik A. Schunk, die aktuelle Entwicklung zusammen.

„Hinzu kommt ein Wandel vom reinen Produkt- und Komponentendenken hin zu Plattformen, auf denen fix und fertige Plug-&-Work-Lösungen angeboten werden.“ So biete Schunk beispielsweise eigens für die Leichtbauroboter von Universal Robots ein abgestimmtes End-of-Arm-Programm mit Greifern, Schnellwechselmodulen, Kraft-Momenten-Sensoren und Inbetriebnahmetools, das von der Maschinenbeladung über kollaborative Szenarien bis zu Prüfanwendungen unterschiedlichste Applikationen ermöglicht.

Im Herbst 2019 kommt ein mechatronischer Großhubgreifer hinzu, der bei einem frei programmierbaren Hub von 42,5 mm pro Finger variable Greifkräfte zwischen 50 N und 600 N ermöglicht. Der plug-&-work-fähige Schunk Großhubgreifer EGL ist für Handlingaufgaben mit Teilegewichten bis 3 kg geeignet.

Tool zur Suche und Auslegung von Greifern

Innerhalb seines Greiferprogramms wird Schunk zudem ein Auslegungs- und Auswahltool aktiv schalten, das das Engineering von Handlingsystemen vereinfachen soll. Einige Angaben zum Greifertyp, dem Werkstück und der Greifsituation genügen, dann wirft das System die passenden Module aus. Die Trefferliste umfasst neben den entsprechenden Greifertypen auch technische Informationen, Zeichnungen, Bilder, ergänzende Dokumente sowie Angaben zum jeweiligen Auslastungsgrad und Auslastungsgrund.

Und auch beim Roboterzubehör legt Schunk nach: Mit dem Roboterentgratwerkzeug CDB lassen sich manuelle Entgratprozesse automatisieren, ohne dass auf den Einsatz von Entgratklingen verzichtet werden muss. Das regelbar nachgiebige Entgratwerkzeug eignet sich zum robotergestützen Entgraten von Werkstücken aus Kunststoff, Aluminium, Stahl, Messing und anderen Werkstoffen in unterschiedlichsten Geometrien.

Schunk auf der Motek: Halle 7, Stand 7218

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