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Direktes Produzenten-Abnehmner-Verhältnis Green City setzt auf Ökostrom

21.02.2018

Nur weniger als ein Prozent des in Deutschland, im Rahmen des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG), produzierten Ökostroms schafft es direkt vom regenerativen Kraftwerk zum Verbraucher. Der restliche Grünstrom fließt über die Strombörse an den Endkunden und das vergütet nach den festen Einspeisetarifen des EEGs.

Der Projektierer Green City Energy setzt bei seiner ersten Windkraftanlage auf ein direktes Produzenten-Abnehmner-Verhältnis. Insgesamt 313.249.917 kWh Ökostrom produzieren die 323 von Green City Energy realisierten Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen im Schnitt pro Jahr. Der Ökostrom von Green City Power stammt nicht nur zu 100 Prozent aus regenerativen Energien, sondern auch bis zu 30 Prozent aus den unternehmenseigenen Windparks in Bayern und dem Saarland. Die weitere Menge wird aus drei deutschen Wasserkraft-Bestandsanlagen abgedeckt.

Direkter Abnehmerkreis forciert

Mit Green City Power baut das Unternehmen einen direkten Abnehmerkreis für seine Anlagen auf und forciert zeitgleich den Neubau von Erneuerbare Energien-Anlagen. Die Green-City-Power-Tarife integrieren selbsterzeugten Ökostrom konsequent über die Direktvermarktung und sind dadurch unabhängig von einer staatlichen Förderung.

Die Umweltdruckerei Ulenspiegel setzt als erstes Unternehmen auf den Ökostrom des Unternehmens. Diese verbraucht jährlich 120.000 kWh. Unter anderen war ein ausschlaggebender Grund für den Ökostrom von Green City Energy der Direktbezug. Dem Unternehmen ist es wichtig umweltfreundlich zu drucken, somit war der Wechsel zu Ökostrom der nächste logische Schritt.

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