Tastaturen sind aus kaum einer Branche noch wegzudenken. Neben Stabilität stehen Individualisierung und neuerdings auch leichte Reinigbarkeit im Fokus.

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Robust, sicher und individuell Kundenspezifische Tastaturen für universelle Anwendungsbereiche

29.10.2021

Von der Medizintechnik über Sicherheitseinrichtungen und Eingabegeräte im öffentlichen Raum bis hin zu den unterschiedlichsten Anwendungen in der Industrie: Überall werden Tastaturen benötigt, die nicht nur dauerhaft zuverlässig funktionieren, sondern auch – im Hinblick auf Corona aktuell besonders wichtig – leicht zu reinigen beziehungsweise zu desinfizieren sind. Zudem sollten sie maximale Anpassungsfähigkeit in Sachen Farbe, Design und Technik mitbringen.

Für die Erfüllung dieser hohen Anforderungen bietet der Markt ein breitgefächertes Programm an individuellen und kundenspezifisch optimierbaren Tastaturlösungen.

Edelstahltastaturen

Hier steht der Begriff Edelstahl nicht nur für seine fast schon legendäre und über Generationen hinweg bestens bewährte Robustheit, sondern auch für hochwertiges Design: Edelstahltastaturen etwa von Apem kombinieren starken Schutz gegen Vandalismus (Stoßfestigkeitsgrad bis zu IK10) mit einem zeitlos attraktiven Erscheinungsbild. Sie wurden gezielt für raue Umgebungen entwickelt und sind wasserdicht sowie unempfindlich gegenüber den meisten Korrosionsmitteln. Abriebsicheres Kunstharz sorgt zudem dafür, dass aufgebrachte Buchstaben, Ziffern und Symbole auch noch nach vielen Jahren und intensiver Nutzung einwandfrei lesbar sind. Visuelles Altern ist somit kein Thema. Edelstahltastaturen sind kompakt gebaut und verfügen über eine homogene Hintergrundbeleuchtung, deren Farbe individuell gewählt werden kann. Gleiches gilt für die Form und Position von Kunden-Logos.

Folientastaturen

Dank ISO9001- und ISO14000-zertifizierter Produktionsstätten ist der Tastaurspezialist Apem/IDEC in der Lage, Folientastaturen mit anpassbaren Oberflächen anzubieten, die selbst anspruchsvollste Anforderungen erfüllen. Neben Standardtastaturen sind auch zu 100 Prozent individualisierte Varianten möglich, mit denen sich die einzelnen Schaltfunktionen exakt im gewünschten Design auf die entsprechende Anwendung zuschneiden lassen. Darüber hinaus kann die Tastatur direkt per Folienkabel-Ausgang mit weiterem elektronischem Equipment verbunden werden.

Obwohl es sich bei einer Folientastatur um eines der kostengünstigsten und konstruktiv dünnsten Kontrollsysteme handelt, offeriert das Unternehmen hier eine große Vielfalt an Gestaltungs- und Ausstattungsmöglichkeiten. Hierzu zählen unter anderem die Hintergrundbeleuchtung per Elektrolumineszenz (LED), spezifische Tastenprägungen, transparente Fenster sowie eine Bedruckung im digitalen beziehungsweise konventionellen Siebdruck. Optional lassen sich Folientastaturen auch mit zusätzlichen Sicherheitsfeatures wie ESD- und EMC-Abschirmung oder einer Abdichtung bis Schutzklasse IP67 ausrüsten und in der Entwicklungsphase ist auch Rapid Prototyping möglich.

Kapazitive Tastaturen

Sie wirken visuell hochwertig, sind äußerst robust, haben eine plane Oberfläche und sind daher auch besonders leicht zu reinigen: Die kapazitiven Tastaturen erfüllen sowohl die speziellen Ansprüche der Industrie als auch die Wünsche qualitätsbewusster Endverbraucher. Sie werden aus Polycarbonat beziehungsweise glasfaserverstärktem Material gefertigt, unterliegen keinerlei mechanischer Abnutzung, sind abgeschirmt gegen elektromagnetische Störungen (EMI), stoßfest und zusätzlich geschützt gegen Fließ- und Spritzwasser.

Damit eignen sie sich ideal für High-End-Geräte insbesondere in rauen Umgebungen und sensiblen oder sicherheitskritischen Bereichen wie Medizintechnik, Sicherheits- und Zugangskontrollen oder hochentwickelten industriellen Anwendungen. Die spezifische Elektronik der kapazitiven Tastaturen lässt sich kombinieren mit Kommunikationsprotokollen wie CAN-Bus und USB sowie mit individuellen Tasten, Schiebereglern und Steuerrädern. Das ebenfalls spezifische Schnittstellendesign kann zudem flexibel an kundenseitige Vorgaben und Einschränkungen angepasst werden.

Piezotastaturen

Piezotastaturen kommen vor allem dort zur Anwendung, wo kompromisslose Dichtheit in Bezug auf Flüssigkeiten und Staub gefragt ist – und wo der Einsatz kapazitiver Sensoren ein zu hohes Risiko durch unbeabsichtigtes Auslösen wie zum Beispiel durch Wind oder Wasser darstellt. Hierzu zählen beispielsweise öffentlich zugängliche Eingabegeräte sowie medizintechnische Einrichtungen oder Zugangskontrollen. Die druckempfindlichen piezoelektronischen Tastaturen lassen sich nur aktiv per Hand auslösen und verbrauchen dabei keinerlei Strom.

Darüber hinaus sind sie auch gegen Frost geschützt, abriebfest und leicht zu reinigen. Optisch überzeugen Piezotastaturen durch ihre glatte Aluminiumfront in modernem Design, lassen sich jedoch zusätzlich auf vielfältige Weise individualisieren und integrieren. Zu den entsprechenden Optionen zählen unter anderem variable frontseitige Abmaße, Eloxalfarben, langlebige Markierungen, Hintergrundbeleuchtung, front- oder rückseitige Montage sowie die Möglichkeit, die Tastatur über einen Anschluss etwa mit einem Not-Aus-Schalter zu verbinden. Hinsichtlich der Elektronik bieten die Piezotastaturen verschiedene Kommunikationsprotokolle wie zum Beispiel RS-232, CAN-Bus, USB oder LIN.

Bildergalerie

  • Halten so gut wie alles aus und lassen sich individuell ausrüsten: stoßfeste Edelstahltastaturen.

    Bild: Apem

  • Überzeugen durch umfassende Flexibilität: technisch und optisch anpassbare Folientastaturen.

    Bild: Apem

  • Eignen sich vor allem für zukunftsweisende Designs: moderne kapazitive Tastaturen.

    Bild: Apem

  • Lassen Wasser, Staub und Frost keine Chance: vollständig abgedichtete Piezotastaturen.

    Bild: Apem

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