Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH

Das Fernüberwachungssystem Smartlink soll Anwendern einen besseren Überblick über den individuellen Wartungsbedarf, die Verfügbarkeit und den Energieverbrauch ihrer Druckluftsysteme verschaffen.

Bild: Atlas Copco

Smartlink 2.0 Fernüberwachung von Druckluftstationen

05.06.2020

Das Fernüberwachungssystem Smartlink vernetzt alle Maschinen innerhalb einer Kompressorstation, überwacht sie nahezu in Echtzeit und wertet die anfallenden Daten systematisch aus. Anwender erhalten einen Überblick über den individuellen Wartungsbedarf und können die Verfügbarkeit ihrer Anlagen steigern. Außerdem sinkt deren Energieverbrauch. Jetzt steht Smartlink in der neuen Version 2.0 zur Verfügung.

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In der Version Smartlink 2.0 stellt Atlas Copco allen Nutzern seines Fernüberwachungssystems für Druckluftanlagen neue Funktionen zur Verfügung. Vor allem wurde die grafische Benutzeroberfläche komplett überarbeitet. Diese ist übersichtlicher und ansprechender gestaltet und auf die Bedürfnisse der Anwender abgestimmt. Das intuitiv bedienbare Dashboard zeigt die wichtigsten Informationen zu allen Maschinen auf einen Blick, Warnmeldungen sind rot hinterlegt. Das responsive Design ermöglicht es, die Daten auch über mobile Endgeräte wie das Smartphone abzurufen.

„Durch das neue Design lassen sich die relevanten Informationen in Smartlink 2.0 noch einfacher und schneller finden“, sagt Andreas Theis, Produktmarketing-Manager im Service bei Atlas Copco in Essen. „Weitere Verbesserungen gibt es im Bereich Reporting, womit Risikobewertung und Effizienzoptimierung noch leichter werden und Betriebe ihre Kosten senken können. Zudem lässt sich mittels Smartlink die Verfügbarkeit jeder Anlage insgesamt um etwa zwei bis drei Prozent steigern.“

Drei Ausbaustufen bis hin zum ISO-50001-konformen Auditbericht

Das Fernüberwachungssystem ist in drei Ausbaustufen erhältlich. Die Basisstufe Smartlink Service bietet eine Übersicht über die Betriebsstunden der Kompressoren, Vakuumpumpen oder Gaserzeuger sowie die bis zum nächsten Servicetermin verbleibende Zeit. Mit einem Mausklick gelangt der Nutzer zur entsprechenden Maschine mit weiteren relevanten Daten zum Betrieb, wie Last-Leerlauf-Verhältnis, Temperaturen und Verfügbarkeit.

Smartlink Uptime, die zweite Ausbaustufe, umfasst zunächst alle Leistungen von Smartlink Service und kann noch etwas mehr: Mit dem Ziel, die Verfügbarkeit der Kompressoren zu maximieren, überwacht Smartlink Uptime die Druckluftstation und schickt bei Störungen eine Warnmeldung per E-Mail oder SMS an den Betreiber.

Die dritte und höchste Ausbaustufe, Smartlink Energy, bringt zudem alle Werkzeuge mit sich, um die Anforderungen eines Energiemanagementsystems gemäß ISO 50001 zu erfüllen. Alle Effizienzparameter können einfach und kontinuierlich verfolgt und in Trenddiagrammen dargestellt werden. Zudem erzeugt Smartlink auch einen fertigen Bericht mit allen wichtigen Daten, der in dieser Form dem Auditor vorgelegt werden kann.

Mit Datenanalyse das Druckluftsystem optimieren

Das neueste Feature von Smartlink 2.0 ist der Gesundheitsindex. Er basiert auf der Analyse von 40 Quellen sensorischer, aggregierter Daten pro Maschine. Diese werden mit Daten von tausenden Atlas-Copco-Maschinen auf der ganzen Welt verglichen, um einen maschinenspezifischen Gesundheitsindex zu erstellen. Daraus werden wiederum Optimierungsmaßnahmen abgeleitet und angezeigt. „Das ist Big Data in der Praxis“, erklärt Andreas Theis. „Das System wächst und lernt mit jeder Information, die von den verbundenen Maschinen zur Verfügung gestellt werden.“ Der Gesundheitsindex ist in allen Ausbaustufen von Smartlink verfügbar.

Bildergalerie

  • Smartlink vernetzt alle Maschinen innerhalb einer Kompressorstation, überwacht sie nahezu in Echtzeit und wertet die anfallenden Daten systematisch aus.

    Bild: Atlas Copco

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