Endress+Hauser-Kunden hat 2019 unter anderem die Digitalisierung der industriellen Produktion bewegt.

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Vorläufige Geschäftszahlen für 2019 Endress+Hauser bleibt auf Wachstumskurs

19.02.2020

Aus den Geschäftszahlen für das vergangene Jahr geht hervor, dass Endress+Hauser seinen Wachstumskurs fortsetzen konnte. So hat die Firmengruppe 2019 sowohl ihren Nettoumsatz als auch ihre Mitarbeiterzahl gesteigert. Für 2020 erwartet der Schweizer Anbieter jedoch eine andere Entwicklung.

Endress+Hauser hat seine Geschäftszahlen für 2019 veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass der Nettoumsatz der Gruppe um fast acht Prozent auf über 2,6 Milliarden Euro gewachsen ist. Weltweit entstanden zudem 400 neue Arbeitsstellen. Die Gesamtmitarbeiterzahl betrug damit zum Jahresende über 14.300.

„Wir sind über alle Arbeitsgebiete, Branchen und Regionen gewachsen“, bilanziert Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser-Gruppe. Kräftige Impulse kamen aus Asien. Doch auch Europa, Amerika, Afrika und der Nahe Osten entwickelten sich positiv, wenn auch deutlich verhaltener. „Mit guten Produktinnovationen haben wir klare Akzente in der Branche gesetzt“, sagt Altendorf.

Mehr Aufträge als Umsatz

Der Auftragseingang ist 2019 stärker gestiegen als der Umsatz. Hierzu berichtet Dr. Luc Schultheiss, CFO von Endress+Hauser: „Endress+Hauser ist mit deutlich gewachsenem Auftragsbestand in das Jahr 2020 gestartet. Die Firmengruppe konnte die Umsatzrendite auf Vorjahresniveau halten. Mit dem Ergebnis vor Steuern sind wir zufrieden.“

Geringeres Wachstum für 2020 erwartet

Für 2020 rechnet Endress+Hauser allerdings mit einer langsameren Entwicklung. Die Firmengruppe kalkuliert ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und möchte die Rentabilität auf gutem Niveau halten. „Allerdings gibt es noch viele Unwägbarkeiten“, betont Schultheiss.

Die geprüften Geschäftszahlen für 2019 stellt Endress+Hauser am 12. Mai 2020 in Basel vor.

Bildergalerie

  • Matthias Altendorf, CEO der Endress+Hauser-Gruppe: „Mit guten Produktinnovationen haben wir klare Akzente im Markt gesetzt.“

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  • Für die Geschäftsentwicklung 2020 gebe es „noch viele Unwägbarkeiten“, wie Dr. Luc Schultheiss, CFO der Endress+Hauser-Gruppe, berichtet.

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