Der Sensor zur Feinfachpositionierung ist aktuell der kleinste, kamerabasierter Positionierungssensor.

Bild: Leuze

Kamerabasierter Sender für Regalbediengeräte Doppeltiefe Positioniervorgänge steuern

08.10.2019

Mit dem neuen kamerabasierten Positionierungssenor IPS 400i für Regalbediengeräte erweitert Leuze Electronic seine IPS-Reihe um eine neue Variante für die optische Fachfeinpositionierung.

Vor einem Jahr brachte Leuze electronic mit dem IPS 200i den damals kleinsten kamerabasierten Positionierungssensor für Einfachtiefe auf den Markt, der sich für den Einsatz vor allem für einfachtiefe Paletten-Hochregal- und Behälterkleinteilelager eignet.

Im Vergleich zu seinem Bruder IPS 200i ist der neue IPS 400i zwar ebenso kompakt aufgebaut, er detektiert jedoch kreisrunde Löcher beziehungsweise Reflektoren nicht nur in einfachtiefem, sondern auch doppeltiefem Riegel und bestimmt so die Positionsabweichung in X- und Y-Richtung relativ zur Sollposition. Damit eignet sich der neue kamerabasierte Positionierungssensor IPS 400i für den Einsatz in doppeltiefen Paletten-Hochregallagern.Für den Einsatz in Kühllagern bis -30 °C steht eine Variante mit integrierter Heizung zur Verfügung.

Konfiguratio und Zustandsüberwachung

Sowohl IPS 200i als auch IPS 400i bieten dem Anwender eine schnelle Inbetriebnahhme und Bedienung. Die Inbetriebnahme erfolgt per webbasiertem Konfigurationstool mit bedienergeführtem Installationsassistent. Gedruckte Parametriercodes werden ohne PC via Code Generator eingelesen und ermöglichen so Konfigurationsanpassungen direkt am Regalbediengerät.

Ein Ausrichtsystem durch vier Feedback-LEDs soll die Inbetriebnahme zusätzlich vereinfachen. Aufgrund seiner fremdlichtunabhängigen IR-LED-Beleuchtung ist ein störungsfreier Einsatz in der Lagertechnik mit nur einem einzigen Gerät für einen Arbeitsbereich von bis 2400 mm möglich.

Über die integrierten Ethernet TCP/IP-Schnittstelle sowie Profinet RT lässt sich der IPS 400i direkt in die Netzwerkumgebung einbinden und ermöglicht eine schnelle, ortsunabhängige Diagnose. Condition Monitoring und Predicive Maintenance erfolgen über eine Qualitätskennzahl, die eine verschlechterte Leseleistung des Sensors frühzeitig erkennen kann. So sollen werden Stillstandszeiten minimiert und die Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Anlagen erhöht.

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