Industrieverband COG Deutschland lädt zum 3.Obsolescence Day ein.

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Electronica 2016 COG lädt zum 3. Obsolescence Day ein

18.10.2016

15 COG-Mitgliedsfirmen informieren auf der Electronica 2016 über die besten Vorbeugemaßnahmen gegen Obsolescence

Die immer kürzeren Produktlebenszyklen in manchen Consumer-Bereichen - bei Smartphones und Tablet-Computer beispielsweise bewegen sie sich
aktuell zwischen sechs und zwölf Monaten - haben dazu geführt, dass sogar hochinnovative Elektronikkomponenten oft schon nach kurzer Zeit nur noch schwer oder so gut wie gar nicht
mehr verfügbar sind. Doch mit entsprechend umsichtiger, weit vorausblickender Planung lassen sich viele typische Obsolescence-Risiken nach wie vor oft
schon in der Evaluierungsphase eines neuen Projektes minimieren, im Idealfall manchmal sogar komplett eliminieren.


Welche Obsolescence-Strategien sich in der Praxis am besten bewährt haben, erläutern Experten der Component Obsolescence Group (COG) Deutschland e.V. interessierten
Einkäufern, Entwicklern, Projektleitern und Obsolescence-Managern am Donnerstag, den 10. November im Rahmen des auf der electronica 2016 in München stattfindenden 3. Obsolescence Days. In Mittelpunkt des Aktionstages am 10. November stehen zwei Vorträge. Auf dem Exhibitor Forum in Halle B5, Stand 343 stellen die COG-Mitglieder Dr. Wolfgang Heinbach (pcn.global) und Axel Wagner (Würth Elektronik eiSos) den Zuhörern um 12.30 Uhr mit dem von einer COGArbeitsgruppe erarbeiteten smartPCN-Standard 2.0 eine revolutionäres Tool vor, das eine drastische Reduzierung des manuellen Aufwandes im Umgang mit Product Change Notifications (PCNs) jeglicher Art garantiert.


Über steigende Obsolescence-Risiken in komplexen vernetzten Strukturen informiert der Vortrag
"Industrial IoT / Industry 4.0 - Risk Assessement of Smart Factories" des COGVorstandsvorsitzenden
Ulrich Ermel, der um 14.20 im Eingangsbereich West (EW.312) der
Messe stattfinden wird. Zudem können sich betroffene Unternehmen und Personen während des Obsolescence Days
an den Ständen von 15 COG-Mitgliedsfirmen aus erster Hand über unterschiedlichste pro- und
reaktive Obsolescence-Strategien informieren.

Über alle Facetten eines modernen Obsolescence-Managements können sich electronica-
Besucher auch bei den Experten des Elektronikdienstleisters und Embedded-Spezialisten
TQ-Group (Halle A6, Stand 307) informieren. Grundsätzlich können alle Obsolescence-
Dienstleistungen der TQ sowohl als Einzelleistung als auch in Verbindung mit anderen
Dienstleistungen und Produkten bezogen werden. Das Spektrum reicht dabei von
Stücklistenanalysen über die Überwachung gefährdeter Bauteile, Redesigns, Audits und
Workshops bis hin zur Langzeitlagerung in Stickstoff.

Besonderen Wert auf lange Produktlebenszyklen legt man bei Würth Elektronik eiSos
(Halle B6, Stand 404), einem führenden Hersteller von elektronischen und
elektromechanischen Bauelementen. Am Obsolescence Day können sich Standbesucher
unter anderem über die Vorteile des von Würth Elektronik eiSos unterstützten smartPCN
2.0-Standards informieren, der eine Standardisierung und vereinfachte Kommunikation
von Produktänderungsmitteilungen zum Ziel hat.

Ausführliche Informationen zum Obsolescence Day 2016 sowie den Aktivitäten der COG
Deutschland finden Interessenten auf der Verbands-Homepage unter www.cog-d.de.

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