Universal Robots feiert mit der Auslieferung des 50.000sten Cobots einen historischen Verkaufserfolg.

Bild: Universal Robots

Historischer Verkaufserfolg 50.000 verkaufte Cobots: Rekord bei Universal Robots

18.12.2020

In festlichem Rahmen übergab Jürgen von Hollen, Präsident von Universal Robots, persönlich den 50.000sten verkauften Roboter an die Schwesterunternehmen Vema technische Kunststoffteile und Vema Werkzeug- und Formenbau mit Sitz in Krauchenwies-Göggingen, Baden-Württemberg.

Der dänische Cobot-Hersteller feiert mit der Übergabe nicht nur einen markanten Meilenstein der eigenen Firmengeschichte, sondern setzt damit auch ein Zeichen in der umkämpften Automatisierungsbranche. 50.000 verkaufte Cobots demonstrieren das enorme Potenzial der Leichtbauroboter: Nach wie vor gilt die kollaborative Robotik in der industriellen Automatisierung als eines der am schnellsten wachsenden Segmente mit einer prognostizierten jährlichen Wachstumsrate von 30,37 Prozent bis 2025.

Kollaborative Robotik zur Marktreife führen

„Wir haben in den letzten 15 Jahren sehr hart daran gearbeitet, uns ein völlig neues Marktsegment zu erschließen", sagt von Hollen und betont, wie UR ein globales Vertriebsnetz, ein innovatives Ökosystem von Entwicklern und letztlich ein völlig neues Geschäftsmodell geschaffen hat.
Von Hollen merkt an, dass Vema ein großartiges Beispiel für die Realisierung der Mission von UR ist: „Vema war auf der Suche nach einer kostengünstigen, flexiblen und einfach zu bedienenden Automatisierungslösung, die sie selbst implementieren, programmieren und verwalten können. Genau das haben sie mit dem UR-Cobot gefunden."

Cobots verbessern die Produktivität und die Qualität

Der neue kollaborierende Roboter von Vema gesellt sich zu drei weiteren UR-Cobots, die bereits für Pick-and-Place-Aufgaben am Ende der Fertigungslinie in sogenannten End-of-Line-Anwendungen eingesetzt werden.

Christian Veser, Geschäftsführer bei Vema, ist begeistert vom Meilenstein-Cobot und erklärt, wie das Unternehmen dank der kollaborierenden Roboter einen Dreischichtbetrieb aufbauen konnte, in dem rund um die Uhr produziert wird: „Wir haben unsere Produktivität deutlich gesteigert und zugleich eine noch höhere Qualität erreicht. Unsere Mitarbeiter sind von ergonomisch anstrengenden Arbeiten entlastet und können sich auf anspruchsvollere Tätigkeiten wie die Qualitätsprüfung konzentrieren. Bei der Bewältigung der durch Covid-19 entstandenen Herausforderungen war es ebenfalls ein großer Vorteil, dass die Cobots Tag und Nacht verlässlich arbeiten", sagt Veser.

Mit einem Schmunzeln fügt der Geschäftsführer noch hinzu, dass seine Mitarbeitenden die Cobots so sehr schätzen, dass sie ihnen sogar Namen geben: „Die ersten drei Cobots heißen Elfriede, Günther und Bruno. Unseren neuen Cobot werden wir Jürgen nennen – unser Zeichen der Würdigung, dass der Präsident von UR persönlich zu uns kam, um ihn uns zu übergeben."

Weiteres Potenzial für Cobots am Markt freisetzen

Jürgen von Hollen verlässt Universal Robots Ende 2020 nach vier Jahren an der Spitze des Unternehmens. „Es ist ein großes Privileg, meine Zeit im Unternehmen mit einem solch denkwürdigen Meilenstein zu beenden", sagt er. „Wir sind weit gekommen, aber es gibt immer noch ein immenses Potenzial auf dem Markt, sowohl für bekannte als auch für völlig neue Cobot-Anwendungen. Dank unseres großartigen Netzwerks lernen wir ständig von unseren Kunden und Partnern dazu und nutzen bei der Entwicklung unserer Cobots unser bisher akquiriertes Wissen für einen sehr datengetriebenen Ansatz. Diese Herangehensweise wird sicher dazu beitragen, dass wir auch in den kommenden Jahren führend in diesem Bereich sein werden."

Gregory Smith, Präsident der Teradyne’s Industrial Automation Group und Mutterkonzern von UR, wird die Rolle des UR-Präsidenten am 1. Januar 2021 ad interim übernehmen. „Ich danke Jürgen für seine Führung in den vergangenen vier Jahren, in denen er Universal Robots vom Start-up zum unangefochtenen Weltmarktführer für kollaborative Industrierobotik gemacht hat", sagt Mark Jagiela, Präsident und CEO von Teradyne. „Er hinterlässt eine starke Grundlage für weiteres Wachstum. Gemeinsam mit dem talentierten UR-Team, einem engagierten Ökosystem von Vertriebs- und Technologiepartnern sowie einem weltweiten Kundenstamm wird Universal Robots weiterhin Großartiges leisten."

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