Verpackungslösungen für den erweiterten Kommunikationsbedarf: Faltschachteln, Etiketten, Packungsbeilagen und Kombinationsprodukte sowie digitale Lösungen.

Bild: Faller

Kommunikation mit dem Patienten Arzneiverpackungen sind heute mehr als nur eine schützende Hülle

08.11.2018

Verpackungen für Pharma- und Healthcareprodukte übernehmen heutzutage eine wichtige Informations- und Kommunikationsfunktion und können die direkte Interaktion zwischen Hersteller und Anwender unterstützen. Faller bietet Pharmaherstellern für solche Anforderungen verschiedene Verpackungen und Verpackungskomponenten – darunter auch interaktive, digitale Lösungen.

Der Rolle der Verpackung als Kommunikationsfläche und Kommunikationsträger kommt eine immer größere Bedeutung zu. Patienten, Apotheker oder Ärzte erwarten neben den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben ebenso nützliche Hinweise für die korrekte Anwendung eines Produkts.

Zudem können die von der EU-Fälschungsrichtlinie geforderten, zusätzlichen Sicherheitsmerkmale – Originalitätsverschluss und 2D-Data-Matrix-Code – die Kommunikationsfläche an der Verpackung reduzieren, was neue Verpackungslösungen erforderlich macht. Darüber hinaus trägt die Gestaltung der Verpackung vor allem bei frei verkäuflichen Präparaten zunehmend zur Kaufentscheidung bei.

Faltschachtel mit Zusatznutzen

Für die Erweiterung der Kommunikationsfläche bei der klassischen Faltschachtel konstruiert Faller individuelle Produktlösungen mit integrierten oder kombinierten Informationsträgern. Faltschachteln können durch zusätzliche Laschen, beispielsweise durch eine verlängerte Rückwand, durch eine innen- oder außenliegende Kommunikationsfläche oder durch integrierte Produkte, wie der Packungsbeilage oder eines Multipage-Etiketts, erweitert werden.

Alleskönner Etikett

Bei Haftetiketten für Anwendungen auf Ampullen, Tuben und Flaschen gibt es vielfältige Faller-Lösungen. Sie reichen von mehrlagigen Etiketten über Multipage- und Wickeletiketten bis hin zu Sonderlösungen wie die Kombination aus Packungsbeilage und Etikett.

Zu den neuesten Entwicklungen des Unternehmens zählt das sogenannte „Tamper Evident And Multipage“-Etikett, das TEAM-Etikett. Es vereint Booklet und Verschlussetikett in einer Komponente.

Packungsbeilage neu interpretiert

Die Packungsbeilage als wesentlicher Bestandteil der Pharmaverpackung ist nach eigenen Angaben Kernkompetenz von Faller. Die Bündelungen mehrerer Packungsbeilagen werden auf unterschiedliche Weise realisiert. Dazu gehören Banderolieren, Verkleben und Einschweißen. Die Bündel können wiederum in eine Faltschachtel gelegt oder verspendet werden.

Digitale Zusatzfunktionen

Das Sortiment umfasst auch digitale Lösungen, die wertvolle Zusatzfunktionen sowie eine Interaktion zwischen dem Anwender und dem Hersteller des Medikaments ermöglichen sollen. Dazu werden Arzneimittelverpackungen mit klassischen QR-Codes oder neueren Technologien wie der Near Field Communication (NFC) und Augmented Reality ausgestattet.

Pharmahersteller können so leicht auf weitere, nützliche Informationen verweisen, um die Therapietreue zu unterstützen. Das kann etwa in Form eines Videos geschehen, das Hilfestellung bei der Anwendung oder Auskunft über die Wirkung eines Medikaments gibt.

Bildergalerie

  • Die Zoom-Box von Faller verfügt über zahlreiche Informationsträger und vereint damit einen Großteil der Faller-Lösungen in nur einem Produkt.

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  • TEAM steht bei diesem Etikett für „Tamper Evident And Multipage“, also für die Kombination aus mehrseitigem Booklet-Etikett und Verschlussetikett mit Erstöffnungsschutz.

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  • Die Bündelungen mehrerer Informationsträger können je nach Wunsch über das Banderolieren, das Verkleben oder wie im Bild über das Einschweißen erfolgen.

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  • Interaktive Verpackungslösungen: Über QR-Codes, NFC-Chips oder Augmented-Reality kann leicht auf weiterführende Informationen wie beispielsweise die korrekte Handhabung von Medikamenten verwiesen werden.

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