Zur aufgerüsteten Serie gehören Servomotoren für Versorgungsspannungen von 200 V beziehungsweise 400 V.

Bild: Yaskawa

Profinet-Schnittstelle wird unterstützt Servoantriebe rüsten auf

16.10.2019

Yaskawa hat seine Servomotoren aufgerüstet: Neben EtherCAT und Mechatrolink-III unterstützen sie nun auch die Profinet-Schnittstelle.

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Die kompakten AC-Servosysteme der Sigma-7 Serie von Yaskawa kommen in vielen Anwendungsbereichen zum Einsatz, so zum Beispiel in Verpackungsmaschinen, Anlagen zur Halbleiterfertigung und Holzverarbeitung oder in Digitaldruckmaschinen. Jetzt unterstützen die vielseitigen Servoantriebe zusätzlich zu EtherCAT und dem Hochgeschwindigkeitsbus Mechatrolink-III auch die Profinet-Schnittstelle und können somit direkt in Profinet-Kommunikationsnetze eingebunden werden.

Zur Serie gehören schmale Einzel- und Doppelachs-Verstärkermodule für 200 V oder 400 V in platzsparender Bauform, die sich im Schaltschrank lückenlos aneinanderreihen und optional per Daisy-Chain verdrahten lassen. Das soll den Installationsaufwand reduzieren. Die Platzausnutzung ermöglicht Schaltschränke mit hoher Leistungsdichte.

Die Servomotoren decken bei Versorgungsspannungen von 200 V beziehungsweise 400 V Leistungen von 50 W bis 15 kW ab und überzeugen mit äußerst kompakten Abmessungen, die kleiner als der Marktstandard sind. Alternativ zu den Servomotoren können an den gleichen Verstärkern auch Linearmotoren oder bei 200 V auch Torque-Motoren betrieben werden.

Positionierung, Betrieb und Inbetriebnahme

Encoder mit einer Auflösung von 24 Bit sollen für eine präzise Regelung und kurze Einschwingzeiten im Bereich weniger Millisekunden sorgen. Damit eignen sich die Servoantriebe für anspruchsvolle Positionieraufgaben. Vibrationen im Betrieb können automatisch unterdrückt werden, was Produktionsprozesse und Produktqualität verbessern und den Maschinenausstoß erhöhen kann.

Die Sigma-7 Servosysteme sind auf lange Lebensdauer ausgelegt und arbeiten bei Umgebungstemperaturen zwischen 0 °C und 55 °C ohne zusätzliche Kühlung. Voreingestellte Parameter in der Verstärkersoftware erleichtern die Inbetriebnahme. Die Tuning-less-Funktion beispielsweise passt die Regler-Parameter automatisch an wechselnde Lastfälle an und erlaubt den sofortigen Einsatz des Antriebs Out-of-the-box. Alternativ ermöglicht bei Bedarf die Autotuning-Funktion bei gleichbleibenden Anforderungen die Anpassung an die Maschine auch ohne besondere Regelungskenntnisse.

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