Bert Schukat, Geschäftsführer von Schukat, will 2020 in das Wachstum investieren und die Digitalisierung im Unternehmen weiter vorantreiben.

Bild: Schukat

Geschäftsbilanz Schukat verfehlt geplantes Wachstum

12.02.2020

Die Geschäftsbilanz von Schukat für 2019 fiel hinsichtlich der gesteckten Ziele zweigeteilt aus – das geplante Wachstum konnte nicht ganz eingehalten werden. Für 2020 stellt der Distributor in Aussicht, seine Unternehmensabläufe weiter zu digitalisieren sowie ein breiteres Angebot aufzubauen.

Während Schukat für 2019 ein einstelliges Wachstum geplant hatte, schloss der Distributor sein Geschäftsjahr mit einem Umsatz von 104 Millionen Euro ab. Das bedeutet ein Minus von 1,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Grund hierfür sollen zum großen Teil die Allokations-Situation sowie der Preisdruck gewesen sein.

Während das erste Quartal noch sehr zufriedenstellend ausfiel, machte sich ab dem zweiten Quartal die Allokations-Situation in einzelnen Produktbereichen wie etwa Kondensatoren und Widerstände bereits deutlich bemerkbar. Das dritte und vierte Quartal stellten dann eine echte Herausforderung dar, da vor allem die Großkunden und strategischen Einkäufer ihren Lagerbestand wieder abbauten und weniger neue Aufträge generierten.

Aussicht für 2020

Schukats Pläne und Ziele für das Jahr 2020 beinhalten die weitere Investition in das Wachstum und das konsequente Vorantreiben der Digitalisierung im Unternehmen. „Der gute Service und persönliche Kontakt zum Kunden besitzen dabei nach wie vor höchste Priorität“, sagt Geschäftsführer Bert Schukat.

So ist Schukat auch auf den anstehen Messen Embedded World, PCIM und Electronica 2020 mit einem eigenen Messestand vertreten. Kunden dürfen zudem fortlaufend Hersteller- und Produktneuaufnahmen erwarten. Unter anderem soll der Bereich Power Supplies mit strategischen Partnern weiter ausgebaut werden, um auch Nischenmärkte verstärkt bedienen zu können. Des Weiteren folgen laut Angaben von Schukat neue Stromversorgungsprodukte.

Im Bereich Bauteile und Komponenten arbeitet der Distributor außerdem am Aufbau eines breiten Angebots. Kunden haben dann bei Bedarf die Möglichkeit, auf alternative Hersteller und Produkte auszuweichen.

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