Der Schweizer Industriekonzern Sulzer liefert eine Reihe von Hochdruck-Mantelpumpen für den entstehenden Shell-Park im Nordwesten Europas.

Bild: Sulzer

Flugzeugtreibstoff und Biodiesel Pumpen für neue Biokraftstoffanlage in Rotterdam

15.06.2022

Der Shell Energy and Chemicals Park, der derzeit in den Niederlanden gebaut wird, wird voraussichtlich eine der größten Anlagen zur Herstellung von Biokraftstoffen in Europa. Sulzer unterstützt das Vorhaben jetzt mit Hochdruck-Mantelpumpen. Sie stellen unter anderem Kesselspeisewasser zum Antrieb des Dampfturbinengenerators bereit.

Im Shell Energy and Chemicals Park in Rotterdam werden nach Inbetriebnahme nachhaltiger Flugzeugtreibstoff (SAF), Biodiesel, Bioethanol und erneuerbares komprimiertes Erdgas (R-CNG) aus Abfallstoffen entstehen. Mit dem erneuerbaren Diesel sollen sich 2.800.000 t CO2-Emissionen pro Jahr einsparen lassen, die Kapazität der Anlage ist auf jährlich 820.000 t kohlenstoffarmer Kraftstoffe (LCF) ausgelegt. Fertiggestellt werden soll sie im Jahr 2024.

Sulzer übernimmt mit der Lieferung von Hochdruck-Mantelpumpen, die sowohl mit Inline- als auch mit Back-to-Back-Laufradanordnung erhältlich sind, einen Teil des Projekts. Die Pumpen verfügen über ein robustes Design sollen für einen reibungslosen Ablauf wichtiger Prozesse in der Anlage sorgen. Darunter fällt etwa die Bereitstellung von Kesselspeisewasser zur Dampferzeugung für den Antrieb des Dampfturbinengenerators.

„Wir freuen uns, diese wegweisende Initiative zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors zu unterstützen“, sagt Frédéric Lalanne, Sulzer-CEO und Divisionsleiter Flow Equipment. „Als ein weltweit führender Hersteller von Pumpen können wir aufgrund unserer Erfahrung und unseres technischen Know-hows modernste Lösungen für jede Anwendung entwickeln und umsetzen. Wir sind stolz darauf, für unsere Kunden Pumpentechnologien bereitzustellen, die ihnen dabei helfen, ihre eigenen CO2-Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltigere Welt zu schaffen.“

Für Shell ist das Projekt auch von zentraler Bedeutung, um sein Ziel der Emissionsfreiheit bis 2050 zu erreichen.

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