Mit der FreshSafe-Technologie sollen PET-Behälter nicht nur recyclingfähiger werden, sondern auch das Füllgut länger haltbar machen.

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Nachhaltigkeit und Produktschutz PET-Recyclingtechnik von KHS wurde offiziell anerkannt

28.03.2019

Die Rufe nach mehr Nachhaltigkeit werden immer lauter. Die Industrie setzt dabei verstärkt auf das Recycling von PET-Flaschen. Doch häufig enthalten diese Verpackungen Verbundmaterialien, die eine unkomplizierte und sortenreine Wiederverwertung erheblich erschweren. Die FreshSafe-PET-Technologie von KHS bietet der Getränke- und Nahrungsmittelindustrie eine Alternative.

Eine hauchdünne Schutzschicht aus chemisch reinem Glas an der Innenwand der PET-Behälter vereint sowohl Produktschutz als auch die Möglichkeit des vollständigen Flasche-zu-Flasche-Recyclings. Das hat die US-amerikanische Association of Plastic Recyclers (APR) nun offiziell anerkannt: Der Verband bestätigt, dass mit der Plasmax-Barrieretechnologie beschichtete PET-Flaschen die Leitkriterien für Recyclingfähigkeit der APR erfüllen oder übertreffen.

„Kunststoffe werden immer kritischer hinterfragt. Die Menschen verlangen von der Industrie zunehmend nachhaltige Lösungen“, sagt Jon Elward, Director for Plastic Packaging KHS USA. „Unter anderem bekommt der Wunsch nach sauberen Recyclingströmen immer größere Bedeutung.“ Durch die zunehmende Verdrängung schwer recycelbarer, nicht sortenreiner PET-Flaschen öffnet sich der Markt deshalb immer mehr hin zu leicht wiederverwertbaren Verpackungslösungen.

Recyclingqualität von PET-Flaschen verbessern

Die FreshSafe-PET-Technologie stellt hierfür eine geeignete Alternative dar. Die bei der Herstellung an der Innenwand der Flasche aufgetragene, hauchdünne Glasbeschichtung wird im Recyclingprozess abgewaschen. Das PET liegt anschließend sortenrein vor. Durch die APR-Bestätigung zeige sich, dass FreshSafe-PET „die einzige nachhaltige Technologie auf dem Markt und Referenz für die Recyclingfähigkeit von PET-Flaschen ohne Verbundmaterialien“ sei, so Elward. Mit ihr werden sensible Produkte wie Säfte, Wein, Soßen oder Liquid Food vor Sauerstoffeinfluss geschützt sowie karbonisierte Getränke vor Kohlendioxidverlust. Das Beschichtungsverfahren soll zudem eine deutlich längere Haltbarkeit des Produktes bewirken.

Die Technologie „erleichtert das Recycling erheblich und verbessert gleichzeitig die Barriereeigenschaften von PET-Flaschen“, bestätigt Steve Alexander, Executive Director von APR. Mit der Anerkennung können Abfüller und Recycler zuversichtlicher sein, dass die Technologie den amerikanischen PET-Recyclingmarkt unterstützt. „Das ist ein bedeutender Schritt für die weitere Etablierung dieser Technologie“, so Elward.

Auch die EPBP vergibt beste Noten für FreshSafe-PET. In ihren sogenannten Design-Guidelines bewertet die Plattform in einer Art Ampelsystem die verwendeten Materialien hinsichtlich ihrer Recycelbarkeit. Die SiOx-Beschichtung wird als einzige voll kompatible Barrieretechnologie beschrieben.

Sinkender Betriebsaufwand deckt Investitionskosten

Für Getränkeproduzenten ergeben sich zwar zusätzliche Kosten durch die Investition, diese sollen sich laut KHS jedoch durch insgesamt sinkenden Aufwand im Betrieb schnell rechnen. So können Abfüller zu günstigeren Standard-PET-Preforms wechseln, wodurch die Bindung an bestimmte Preformhersteller entfällt.

KHS bietet Abfüllern eine individuelle Gesamtkostenbetrachtung für den Einsatz seiner Technologie. „Gemessen an dem großen Nutzen, insbesondere durch den zusätzlichen Produktschutz und die längere Haltbarkeit der Produkte, sind die Kosten pro Flasche sogar geringer als bei konventionellen Verbundmaterialien“, sagt Elward.

Bildergalerie

  • Im Innopet-Plasmax-Beschichtungsverfahren wird die Innenwand von PET-Flaschen mit einer hauchdünnen Glasschicht überzogen.

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  • Jon Elward ist Director for Plastic Packaging bei KHS USA.

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  • Die Anerkennung durch die APR ist ein wichtiger Schritt für KHS, um seine Recyclingtechnologie weiter zu etablieren.

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