Im neuen Digitalisierungszentrum lassen sich digitale Produkte hautnah erleben.

Bild: Optima

Ideenschmiede für digitale Lösungen Optima eröffnet Digitalisierungszentrum

13.05.2020

Das Digital Innovation Center von Optima hat seinen Betrieb aufgenommen. Die in Schwäbisch Hall gelegene Einrichtung soll digitale Produkte hautnah erlebbar machen und steht im Zeichen von Technologien wie Augmented und Virtual Reality.

Vom 7. bis zum 13. Mai hätte die Interpack stattgefunden, eine der wichtigsten Leitmessen der Verpackungsbranche. Optima hatte dabei im Vorfeld schon viele Weichen gestellt, um nach der Messe ein einzigartiges Erlebnis für zukünftige Besucher in Schwäbisch Hall zu schaffen.

So wurde Mitte März das neue Additive Innovation Center am Standort Steinbeisweg vorgestellt, ein Entwicklungszentrum für die Teilefertigung mittels 3D-Druck-Technologien. Und Ende April folgte dann die Eröffnung des Digital Innovation Center im Gewerbegebiet Solpark in Schwäbisch Hall – aufgrund der Corona-Pandemie ohne Eröffnungsveranstaltung.

Ähnlich wie das Additive Innovation Center den 3D-Druck vorantreiben soll, dient das Digital Innovation Center als Ideenschmiede für die Weiterentwicklung und Präsentation digitaler Lösungen. Für Optima soll es künftig eine wichtige zentrale Funktion innerhalb der Unternehmensgruppe einnehmen.

Kundenerlebnis steht im Mittelpunkt

Neben der Präsentation von digitalen Technologien und Anwendungen rund um Augmented und Virtual Reality stellt Optima in Schwäbisch Hall eigene Smart Services vor. Im neuen Showroom wird die Digitalisierung für Kunden und Besucher greifbar. Auch Webinare sollen künftig von dort durchgeführt werden. „Unser Ziel ist es, unseren Kunden auf der ganzen Welt eine Möglichkeit zu bieten, digitale Produkte von Optima direkt und unmittelbar zu erleben“, erklärt Joachim Dittrich, Generalbevollmächtigter der Optima-Consumer-Division.

Mitarbeiter, Kunden und Partner erhalten damit die Möglichkeit, auf ihrem individuellen Weg zum digitalisierten Unternehmen die neuen Lösungen von Optima zu sehen und kennenzulernen, zu erleben und zu testen. „Besonders im digitalen Bereich ist es wichtig, den Mehrwert zu verstehen und dies dann dem Kunden auch vermitteln zu können“, ist sich Michael Weber, Serviceleiter von Optima Consumer, sicher.

Digitale Unterstützung per VR und AR

Im Innovations- und Ausstellungsbereich werden die digitalen Produkte und Dienstleistungen vorgestellt. Die sogenannten Smart Services, die bei Optima in den vergangenen Jahren entwickelt wurden, sind Teil des ganzheitlichen Lifecycle-Management-Programms Optima Total Care.

Die Smart Services ergänzen dabei die Basic Services, also die herkömmlichen Dienstleistungen wie Installation, Kalibrierung, Ersatzteilservice, Training und Retrofits. Sie unterstützen in allen Phasen des Maschinenlebenszyklus, von der Planung über die Inbetriebnahme bis hin zum Retrofit.

Beispielsweise lässt sich so bereits zu Beginn eines Projekts beim Design Review, also bei der ersten Prüfung der Konstruktion, die Anlage digital und dreidimensional auf einer virtuellen Leinwand darstellen. Auf Wunsch können Kunden die Anlage mithilfe einer Virtual-Reality-Brille hautnah erleben und Korrekturen frühzeitig vornehmen.

Beim Beheben von Problemen in der Produktion oder beim Formatwechsel erhalten Kunden ebenfalls digitale Unterstützung auf allen denkbaren Endgeräten bis hin zur Augmented-Reality-Brille. Diese und viele weitere Smart Services sind über eine zentrale Plattform rund um die Uhr erreichbar. Die permanente Verfügbarkeit soll agiles und digitales Arbeiten an der Maschine ermöglichen.

„Das Digital Innovation Center wurde bewusst so gestaltet, dass sich Besuche – egal ob der Erstbesuch eines Kunden, während der Planung eines Projektes oder nach der Inbetriebnahme – an den Bedürfnissen des Kunden orientieren“, sagt Holger Frey, der das dort ansässige Smart-Services-Team leitet. Der Ausstellungsraum ist dabei innerhalb weniger Minuten individuell auf jeden Kundenbesuch abstimmbar.

Erster Co-Working-Space der Region

„Kooperationen sind seit der Corona-Krise noch wichtiger als bisher“, sagt Frey. Deshalb befindet sich im selben Gebäude wie das Digital Innovation Center auch der erste Co-Working-Space der Region. „Mit diesen neuen Nachbarn teilen wir uns zum Beispiel das Foyer und somit auch den Aufenthaltsraum.“ Und im sogenannten Hallo Space entwickeln Freiberufler und kleine Start-ups neue Ideen. „Wir freuen uns über eine inspirative Nachbarschaft.“

Das neue Optima Digital Innovation Center befindet sich in der Geschwister-Scholl-Straße 77 im Gewerbegebiet Solpark in Schwäbisch-Hall-Hessental.

Bildergalerie

  • Bei Maschinenprojekten kommt beispielsweise Virtual-Reality-Technologie zum Einsatz.

    Bild: Optima

  • Mittels VR können sich Besucher durch ihre Anlage manövrieren und so noch vor dem Bau erkennen, was angepasst werden muss.

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  • Auf Touchscreens werden die Vorteile digitaler Technologien erläutert.

    Bild: Optima

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