Von links: Dr. Frank Mentrup (Oberbürgermeister von Karlsruhe), Bastian Wieland (geschäftsführender Gesellschafter bei Archis Architekten + Ingenieure), Oliver Winzenried (Vorstand Wibu-Systems), Prof. Dr. Jörn Müller-Quade (KIT), Hans Bosse (Wolff+Müller) bei der Grundsteinlegung.

Bild: Wibu-Systems

Grundsteinlegung Neue Wibu-Firmenzentrale und House of IT Security

21.10.2019

Wibu-Systems errichtet zwei neue Gebäude mit einer Bruttogeschossfläche von jeweils 8.400 m2. Das eine Gebäude soll zukünftig als Unternehmenssitz dienen, das andere soll als House of IT Security unter anderem die Zusammenarbeit mit Start-ups fördern.

Am 11. Oktober 2019 haben der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Professor Dr. Jörn Müller-Quade vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Architekt Bastian Wieland und Oliver Winzenried, Vorstand bei Wibu-Systems, gemeinsam den Grundstein für zwei Gebäude gelegt. Das erste Gebäude soll im Dezember 2020 bezugsfertig sein und als neuer Hauptsitz von Wibu-Systems dienen. Das andere Gebäude ist als House of IT Security für die Zusammenarbeit von Start-ups, Forschung und Industrie bestimmt und im März 2021 bezugsfertig. Insgesamt beträgt die Investition über 33 Millionen Euro.

Der Neubau der Firmenzentrale wurde notwendig, da das alte Gebäude nicht mehr genug Platz für das wachsende Unternehmen bietet. Durch Digitalisierung, Industrie 4.0, Big Data und KI rechnet Wibu-Systems weiterhin mit einem steigenden Bedarf an seinen Lösungen zu Schutz, Lizenzierung und Security. Im Fundament der Baustelle wurde eine Zeitkapsel eingemauert, die neben den Bauplänen und einer aktuellen Tageszeitung auch verschiedene Varianten der Schutz-Hardware CmDongle für die Nachwelt enthält.

Büros für Start-ups

Mit dem KIT, dem Forschungszentrum Informatik (FZI), den Fraunhofer-Gesellschaften, dem Cyberforum, dem Engagement der Stadt Karlsruhe sowie weiteren etablierten Unternehmen bietet das House of IT Security jungen IT-Sicherheits-Start-ups Büros an und ermöglicht ihnen einen intensiven fachlichen Austausch. Dadurch können sie sich darauf konzentrieren, neue Lösungen für zukünftige Herausforderungen zu finden und ihre Ideen in Geschäfte umzusetzen.

Wibu-Vorstand Oliver Winzenried erläutert: „Die Idee, Forschung, etablierte Unternehmen und Start-ups unter dem Dach eines House of IT Security zu vereinen, ist sowohl bei der Stadt Karlsruhe als auch der Landesregierung auf sehr positive Resonanz gestoßen. Leider konnte keinerlei finanzielle Unterstützung für diese wichtige Zukunftsinvestition in Aussicht gestellt werden. Meines Erachtens können durch Bündelung der Kompetenzen bessere IT-Security-Lösungen für den Weltmarkt entstehen. Mit dem Neubau will ich intensiv unsere Kompetenz für dieses Ziel einbringen.“

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