Vielseitige Anwendungsbereiche Neue Schmelzpumpe für die Extrusion

Die neue Schmelzepumpe der Extrucore-AT-Baureihe rundet das Produktportfolio der Polymerpumpen ab. Eingesetzt wird die Pumpe im Extrusionsprozess hinter dem Extruder. Im Vergleich zum Vorgänger lassen sich mit einer Pumpe im identischen Achsabstand deutlich höhere Durchsätze realisieren und die Schmelze wird schonender und stressfreier gefördert.

Bild: Witte Extrucore AT
14.09.2022

Interessierten öffnet die K-Messe in Düsseldorf dieses Jahr im Oktober wieder ihre Tore. Unterschiedlichste Hersteller präsentieren dieses Jahr im Rahmen der Fachmesse für Kautschuk und Kunststoff wieder Lösungen und neue Produkte aus der Kunststoffwelt. Präsentiert wird unter anderem eine neue Schmelzpumpe für die Verarbeitung sogenannter Virginpolymere .

Witte präsentiert auf der K-Messe im Oktober seine neue Extrusions-Schmelzepumpe der Extrucore-AT-Baureihe. Die Pumpe ergänzt das Zahnradpumpenportfolio des Tornescher Pumpenherstellers um die letzte fehlende Baureihe für den Polymerherstellungs- und Verarbeitungsprozess im neuen AT Design. Die Abkürzung AT steht für Advanced Technology und beinhaltet eine komplette Überarbeitung der Vorgängerversion, der klassischen Extru-Baureihe.

Die Weiterentwicklung der Pumpen bietet den Kunden zusätzliche Benefits. Die wesentlichen Vorteile der überarbeiteten Baureihe sind ein geringerer Wärmeeintrag und eine geringere Scherung des Polymers. Die angepasste Gehäusegeometrie und die optimierten Zahnradwellen sorgen dafür, das ein Durchsatzplus von bis zu 40 Prozent erreicht werden kann. Diese Werte beziehen sich auf eine Extru-Pumpe im klassischen Design im Vergleich zu einer Extrucore-AT-Pumpe mit einem identischen Achsabstand.

Überarbeitung für weniger Verschleiß

Die technische Überarbeitung sorgt zum einen für eine geringere Beanspruchung der Gleitlager und somit für eine geringere Lagertemperatur und zum anderen für einen signifikant verbesserten volumetrischen Wirkungsgrad. Scher- und Temperaturbelastung des Polymers werden dadurch deutlich verringert und die Produktqualität erhöht. Der Verschleiß an den Kernkomponenten wie Gleitlager und Zahnradwellen wird auf ein Minimum reduziert. Angeboten wird die Extrucore AT in den fünf gängigsten Baugrößen. Die Baugrößen decken einen Förderbereich von 98 ccm/U bis 1555 ccm/U ab.

Das entspricht einem Fördervolumen von 250 kg/h bis 8000 kg/h, abhängig vom jeweiligen Polymer. Weiter Größen werden folgen. Für die Extrucore AT steht eine Vielzahl an Werkstoffen und Dichtungssystemen zur Verfügung. Je nach Anwendungsfall kommt eine einfache Gewindewellendichtung, eine gekühlte Gewindewellendichtung oder eine Kombination von Stopfbuchspackung und Gewindewellendichtung zum Einsatz. Das Pumpengehäuse und die Deckel der Pumpe können in verschiedenen Werkstoffen angeboten werden.

Je nach Anwendung, Prozess und gefördertem Medium können die Gehäuse aus warm- und verschleißfestem Stahl 1.6582 oder aber aus unterschiedlichen Edelstählen angeboten werden. Die Besonderheit der Extrucore AT besteht zudem in der Verwendung der verbauten Kernkomponenten. Gleitlager und Zahnradwellen können nicht nur bei der Witte eigenen Extrucore-AT-Baureihe eingesetzt werden, sondern stehen auch für Schmelzepumpen anderer Hersteller zur Verfügung.

Die neuen Pumpen können für Drücke bis 320 bar, Temperaturen bis 400 °C und Viskositäten bis 40.000.000 mPas eingesetzt werden. Die klassischen Anwendungsbereiche finden sich in der Extrusion von beispielsweise PS, PET, PVC, PC, PMMA, HDPE, LDPE, LLDPE, PP oder PEEK. Die Pumpen können nicht nur für die Herstellung und Verarbeitung von sogenannten Virginpolymeren verwendet, sondern auch in Anwendungen mit Rezyklaten eingesetzt werden.

Präsentiert werden die Pumpen in Halle 10 am Stand E 22. Weitere Informationen zur K-Messe in Düsseldorf finden Sie auf der Website.

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