Der BMX160 kombiniert verschiedene Bosch-Technologien und ist nun bei Mouser erhältlich.

Bild: Mouser

Für AR, VR und Wearables Mouser nimmt Bosch-Sensor ins Angebot auf

12.04.2019

Der neunachsige BMX160-Sensor kombiniert Boschs Beschleunigungs-, Drehraten- und Magnetsensortechnologien in einer Lösung und eignet sich damit für zahlreiche Anwendungen. Dazu zählen Smartphones, 3D-Scanning, Fitness-Tracker, Spiele sowie AR- und VR-Geräte.

Mouser Electronics führt seit Kurzem den neunachsigen BMX160-Sensor von Bosch in seinem Angebot. Er enthält einen digitalen 16-Bit-Drei-Achsen-Beschleunigungsmesser, ein 16-Bit-Digital-Gyroskop und einen Drei-Achsen-Erdmagnetfeldsensor zur Messung der Ausrichtung und Bewegungen in neun Freiheitsgraden.

Das Gerät weist Beschleunigungsbereiche von ±2  bis ±16 g sowie einen Gyroskopbereich von bis zu 2.000 Grad pro Sekunde auf. Der geräuscharme Sensor ist optimiert für niedrigen Offset, verfügt über sehr gute Temperaturstabilität und soll aufgrund seines geringen Drifts ein präzises Echtzeit-Benutzererlebnis bieten.

Geringe Stromaufnahme für Always-on-Funktionen

Die eingebaute Leistungsmanagementeinheit des BMX160-Sensors sowie die stromsparend im Hintergrund laufenden Funktionen ermöglichen es dem Anwendungsprozessor, länger im Ruhezustand zu verharren. Mit einer typischen Stromaufnahme von 1.580 μA eignet sich der Sensor für Always-on-Anwendungen in akkubetriebenen Geräten.

Der BMX160 ist pin- und registerkompatibel mit dem Trägheitssensor BMI160. Das erleichtert die Integration in vorhandene Designs. Geliefert wird der Bosch-Sensor werkseitig kalibriert und gebrauchsfertig in einem 2,5 mm × 3,0 mm × 0,95 mm großen Gehäuse.

Entwicklungsboards mit identischem Footprint

Für Entwicklungszwecke ermöglicht das BMX160 Shuttle Board Zugriff auf die Sensorpins über einen einfachen Sockel. Da alle Boards über einen identischen Footprint verfügen, können sie mit allen anderen Entwicklungstools des Unternehmens genutzt werden.

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