Stabil messen – von Chemie bis Bergbau

Messumformer für anspruchsvolle Prozesse

Der neue IFC 400 ist ein Messumformer für die magnetisch-induktiven Durchflussmessgeräte OPTIFLUX und WATERFLUX.

Bild: KROHNE Messtechnik GmbH
10.07.2026

Der IFC 400 ist ein 4-Leiter-Messumformer für magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte mit integrierter MPO-Technologie, die Messungen bei Gaseinschlüssen oder Feststoffanteilen stabilisiert. Was die neue MPO-Technologie unter Extrembedingungen noch leistet.

Mit dem IFC 400 präsentiert Krohne einen neuen Messumformer für magnetisch-induktive Durchflussmessgeräte (MID). Der 4-Leiter-Messumformer ist zur Verwendung mit den bewährten Messwertaufnehmern der OPTIFLUX- und WATERFLUX-Familien geeignet. Typische Anwendungsbereiche sind die chemische und petrochemische Industrie, Wasser- und Abwasseranwendungen, die Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie Bergbau und Energiegewinnung.

Genauigkeit und erweiterte Diagnose

Der neue Messumformer ist für besonders anspruchsvolle Applikationen konzipiert, die höchste Messgenauigkeit, erweiterte Prozess- und Gerätediagnosen sowie eine drahtlose Geräteverifikation erfordern. Neben erweiterten Selbst- und Prozessdiagnosefunktionen über die eingebaute OPTICHECK-Technologie bietet er auch eine NAMUR NE 107-Statusanzeige und verfügt über Kommunikationsoptionen.

Verifikation per Bluetooth – im laufenden Betrieb

Die Parametrierung, Überwachung und Verifikation des Feldgerätes können per Bluetooth erfolgen. Über die OPTICHECK Mobile App oder einen DTM kann beispielsweise eine Verifikation der Level 0 oder Level 1 während des Messbetriebs durchgeführt werden; ein entsprechender Verifikationsbericht mit allen Details wird direkt erstellt.

Stabil messen auch bei Gaseinschlüssen und Störungen

Ein Highlight ist die integrierte Multi-Phase-Operation-Technologie (MPO): In vielen Anwendungen entsprechen die Prozessbedingungen nicht den idealen Voraussetzungen für die magnetisch-induktive Durchflussmessung. Gaseinschlüsse, Feststoffanteile oder elektromagnetische Störungen führen beispielsweise häufig zu Signalinstabilitäten oder sogar zu Messausfällen. Die MPO-Technologie des IFC 400 setzt hier an: Intelligente Signalverarbeitungsalgorithmen stabilisieren den Messvorgang und ermöglichen eine kontinuierliche Messung mit stabilen, wiederholbaren Messwerten – selbst unter den genannten schwierigen Prozessbedingungen.

Der IFC 400 ist SIL2/3-zertifiziert für den Einsatz in sicherheitsgerichteten Anwendungen und als kompakte oder getrennte Ausführung verfügbar. Durch den integrierten Automated-Partial-Proof-Testing-Funktion lässt sich das Gerät im SIL-Modus von der Sicherheitssteuerung bis zu einer Prüftiefe von 75 Prozent eilen, wodurch sich die Prüfintervalle deutlich verlängern.

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