FISCHER ELEKTRONIK GmbH & Co. KG

Die neuen Hohlrippen-Lüfteraggregate entwärmen beispielsweise Umrichter oder Schaltanlagen effektiv.

Bild: Fischer Elektronik

Hohlrippen-Lüfteraggregate Mehr Rippen für bessere Kühlung

27.07.2020

Stetig steigende Leistungsdichten in der Elektronik erfordern den Einsatz effizienter Entwärmungsmethoden. Um der vom Hersteller vorgegebenen Bauteillebensdauer gerecht zu werden, eignen sich zwei neue Lüfteraggregate, die mit zusätzlichen Rippen und geringerem Gewicht aufwarten.

Sponsored Content

Die wirklich großen thermischen Verlustleistungen, beispielsweise bei Umrichtern oder Schaltanlagen, liegen oftmals in der Größenordnung einiger Kilowatt. Sie lassen sich effektvoll mittels Hochleistungs-Lüfteraggregaten entwärmen. Fischer Elektronik hat hier kürzlich sein Angebot erweitert, um zwei Ausführungen in den Abmessungen 80 mm x 83 mm (Artikelnummer LA 34) und 160 mm x 83 mm (Artikelnummer LA 35).

Wie bei Hochleistungs-Lüfteraggregaten üblich sind auch die neuen Ausführungen mit einer zusätzlichen Vorkammer zur Erzeugung einer laminaren Luftströmung unter den Artikelnummern LAV 34 und LAV 35 erhältlich. Die Basis der Aggregate bildet ein stranggepresstes U-förmiges Aluminiumprofil mit einer besonderen Einpressgeometrie. Ebenfalls eingepresst werden stranggepresste Hohlrippen aus Aluminium durch spezielle Vorrichtungen und Werkzeuge – formschlüssig und wärmetechnisch optimiert.

Die einseitig dicke Basisplatte von 14 mm sorgt für eine gute Wärmespreizung innerhalb des Aufbaus, dient aber gleichzeitig als Montagefläche für die zu entwärmenden elektronischen Komponenten. Die verwendeten Hochleistungs-Lüftermotoren in den Abmessungen 80 mm x 80 mm mit einem Volumenstrom von 222 m3/h sind in puncto Leistungsdaten speziell an den Gesamtaufbau und die Geometrie der Wärmetauschflächen des Aggregates angepasst. Die Axiallüftermotoren gibt es je nach Applikationsumgebung in den Spannungsausführungen 12, 24 und 48 V.

Mehr Rippen, weniger Gewicht

Ein weiterer Mehrwert der neuen Lüfteraggregate ergibt sich durch den Einsatz neuartiger Werkzeugtechnologien beziehungsweise -konzepte beim Strangpressen, aber auch beim Verpressen der einzelnen Hohlrippen. Diese werden sehr dünnwandig hergestellt, und auch die Einpressgeometrie im Basisprofil ist in einem engeren Abstand zueinander ausgeprägt worden. Hierdurch erhöht sich gegenüber Varianten mit den gleichen Abmessungen die Rippenanzahl um zwei Rippen, wobei sich die Gesamtanzahl bei gleichem Einbauraum pro Kammer von fünf auf sieben erhöht.

Dadurch ist ebenfalls eine größere Oberfläche zur Wärmeabfuhr gegeben, sodass auch im Bereich der thermischen Performance eine Wirkungsgradverbesserung erzielt wird. Aufgrund der neuartigen Konzeption und Bauweise verringert sich darüber hinaus das Gewicht gegenüber anderen Aufbauten mit den gleichen geometrischen Abmessungen, genauer gesagt um circa 1,2 kg/m bei dem Artikel LA 34 und um 2,1 kg/m bei der Ausführung LA 35. Zusätzliche mechanische CNC-Bearbeitungen, Modifikationen, Sonderausführungen und Oberflächen will Fischer nach kundenspezifischen Vorgaben realisieren.

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel