OLEDs optimieren Arbeitskleidung für Nachtlogistik.

Bild: Jan Hesse, Fraunhofer FEP

Leuchtende Kleidung OLEDs in der Mode

02.10.2018

Meistens soll Mode nicht nur zweckmäßig sein, sondern Aufmerksamkeit auf den Träger lenken und ihm ein individuelles Auftreten verschaffen. Eine Entwicklung des Fraunhofer FEP lässt Kleidung nun leuchten. Die Wissenschaftler entwarfen spezielle OLEDs, die sich in Kleidung integrieren lassen. Sie sollen sich aber nicht nur für einen besonders auffälligen Auftritt nutzen lassen.

Organische Leuchtdioden (OLED) kommen vor allem in Fernsehern und Smartphone-Displays zum Einsatz. Das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP hat nun OLEDs entwickelt, die sich in Textilien integrieren lassen. Sie können farbig leuchten, lassen sich aber auch transparent verwenden. Die OLEDs sollen sowohl für das Design von Mode verwendet werden, aber auch die Sichtbarkeit des Trägers erhöhen. Einen Vorteil bietet das zum Beispiel bei Arbeitskleidung für die Nachtlogistik.

Integration der OLED-Elemente

Um die Integration von OLED-Elementen in Kleidung einfacher zu gestalten haben die Wissenschaftler einen funktionalen Knopf entwickelt. Bei diesem O-Button kombinierten sie eine hauchdünne folienbasierte OLED mit einem Mikrocontroller auf einer konventionelle Leiterplatte. Die Platine wird mit leitfähigem Garn am Textil befestigt und durch dieses mit Strom versorgt und angesteuert.

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