Narrowband-IoT verbindet auch Geräte, die für Mobilfunk schwer zu erreichen sind.

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Narrowband-IoT für überall IoT bis in den letzten Winkel

05.01.2017

Mit Narrowband-IoT lassen sich Maschinen dort vernetzen, wo Mobilfunk versagt. In Pilotprojekten testet Vodafone die Technologie mit Partnern aus verschiedenen Branchen – unter anderem zum Energie-Management in Gebäuden.

Narrowband-IoT (kurz: NB-IoT) ermöglicht es Milliarden von Geräten, zeitgleich zu kommunizieren. Die enormen Datenmengen, die dabei anfallen, werden sicher und energiesparend übertragend. Dabei erreicht Narrowband-IoT auch Maschinen, die für Mobilfunk ungünstig liegen: hinter Betonwänden, im Keller und in großen Gebäuden. Diese zuverlässige Netzabdeckung ist vorteilhaft für viele Anwendungen in den Bereichen Industrie und Gesundheitswesen sowie Smart Home und Smart Energy.

NB-IoT im Smart-Home-Feldversuch

Die Praxistauglichkeit von Narrowband-IoT erforscht Vodafone mit verschiedenen Partnern, die Gerätekommunikation intensiv im Feld nutzen. Dazu zählt nun auch der Energie-Manager Techem, der in Deutschland über 20 Millionen Geräte zur Funkerfassung des Wärme- und Wasserverbrauchs installiert hat. Für Techem bietet der Feldtest mit Vodafone die Möglichkeit, in der Praxis zu prüfen, inwieweit Narrowband-IoT neue Ansätze für eine sichere und digitale Datenerfassung bietet.

Internet der Dinge im Erfinderlabor

Im Februar 2017 wird Vodafone in Düsseldorf ein Entwicklungszentrum für das Internet der Dinge eröffnen. Dort werden smarte Narrowband-IoT Lösungen getestet und bereit gemacht für den Alltag.

Auch dabei setzt der Düsseldorfer Netzbetreiber auf Partnerschaften unter anderem mit den Netzwerkausrüstern Ericsson, Huawei und Nokia sowie den Modulherstellern Telit und u-blox. Auch Chiphersteller wie Intel und Neul sind an der Weiterentwicklung von Narrowband-IoT beteiligt. Erste smarte Lösungen zeigten die Partner bereits auf den Vodafone Innovation Days im Oktober.

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