HARTING wird beim FREDDIE – Der Industrial AI Award 2026 – in der Kategorie „Transformation Mindset“ als Sieger ausgezeichnet. Der Award würdigt dabei die Kombination der beiden Ansätze.
Die Herausforderung: KI skalierbar im Unternehmen verankern
KI erfolgreich einzusetzen, ist nicht allein eine technologische Aufgabe. Unternehmen müssen Mitarbeitende befähigen, Akzeptanz schaffen und neue Anwendungen nachhaltig im Arbeitsalltag verankern. Isolierte Pilotprojekte reichen dafür nicht aus.
Gleichzeitig steckt wertvolles Expertenwissen häufig in den Köpfen einzelner Mitarbeitender. Wird dieses Wissen nicht strukturiert erfasst, ist es schwer zugänglich und kann langfristig verloren gehen.
Die Lösung 1: das AI Belt Program
Mit dem HARTING AI Belt Program wurde ein skalierbares Enablement-Modell geschaffen, das Künstliche Intelligenz nachhaltig im Unternehmen verankert. Statt isolierter Pilotprojekte befähigt das Programm Mitarbeitende weltweit, KI aktiv im Arbeitsalltag einzusetzen und eigene Lösungen zu entwickeln.
Über ein strukturiertes Qualifizierungskonzept – von den Grundlagen bis hin zu AI Champions – entsteht ein wachsendes Netzwerk aus Anwendern, Entwicklern und Multiplikatoren. Konkrete Anwendungsfälle wie KI-gestützte Support-Assistenten oder Market-Intelligence-Lösungen zeigen bereits heute den Mehrwert im industriellen Kontext.
Die Lösung 2: der Digital Knowledge Twin
Mit dem Digital Knowledge Twin hat HARTING gemeinsam mit dem Technologiepartner Blockbrain eine KI-basierte Lösung entwickelt, um Expertenwissen strukturiert zu erfassen, langfristig zu sichern und global verfügbar zu machen.
Auf Basis generativer KI werden Erfahrungswissen, Dokumente und Best Practices in intelligente Knowledge Bots überführt. Diese unterstützen Mitarbeitende über natürliche Sprache im Arbeitsalltag. Dadurch werden Suchzeiten reduziert und die Qualität von Arbeitsergebnissen durch die Verknüpfung verschiedener Wissensquellen gesteigert.
Der Mehrwert: KI als Organisationsentwicklung
Gleichzeitig wird Know-how unabhängig von einzelnen Personen zugänglich. Die beiden Ansätze verbinden technologische Anwendung mit Befähigung, Wissenstransfer und kultureller Veränderung.
So wird KI bei HARTING vom Technologie-Thema zur gelebten Praxis – mit messbarer Nutzung, steigender Akzeptanz und dem klaren Ziel einer zukunftsfähigen, KI-gestützten Organisation.
Hintergrund
FREDDIE – Der Industrial AI Award – macht sichtbar, wo Künstliche Intelligenz in der produzierenden Industrie bereits echten Mehrwert schafft. Der Award wurde von publish-industry und UnternehmerTUM initiiert und am 16. September 2026 zum zweiten Mal in München verliehen.
Im Mittelpunkt stehen keine abstrakten Ideen, sondern KI-Anwendungen, die bereits erfolgreich im industriellen Einsatz sind und einen messbaren Impact erzielen. Aus den mehr als 70 Einreichungen, wählte die Jury 35 AI-Use-Cases als Nominees aus, die in den Jury-Pitches präsentiert und geprüft wurden. Am Abend des 16. September 2026 wurden dann in München die sechs Sieger in den Kategorien Customer Experience, Process Excellence, NextGen Industrial AI, Sustainability by AI, Transformation Mindset und Game Changer feierlich gekürt.
Die interdisziplinäre Fachjury setzt sich aus Prof. Dr. Julia C. Arlinghaus, Professorin für Logistik und Supply Chain Management an der Universität St. Gallen, Dirk Ramhorst, CIO und CTO, Philipp Knobelspies, Managing Director KI & Innovation bei UnternehmerTUM, Dr. Thomas Meier vom Munich Center for Machine Learning sowie Dr. Sonja Holl-Supra, Geschäftsführerin der Fraunhofer-Allianz Big Data und KI, zusammen.
In die Beurteilung flossen unter anderem der wirtschaftliche Nutzen, die technische Umsetzung, die Skalierbarkeit, der Innovationsgrad, die Nachhaltigkeit und die Relevanz für die produzierende Industrie ein.
Alle Sieger im Überblick finden Sie hier!