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Digitalisierung der Wasserwirtschaft German Water Partnership diskutierte die Chancen von Wasser 4.0 bei Sensus in Ludwigshafen

10.11.2017

Wie kann die Digitalisierung der Wasserwirtschaft effektiv vorangebracht werden? Und wie lassen sich zu diesem Zweck die Kompetenzen der deutschen Wasserwirtschaft bestmöglich vernetzen? Diese Fragen waren das zentrale Thema des sechsten Treffens des Arbeitskreises Wasser 4.0 des Netzwerks German Water Partnership (GWP), zu dem Sensus ins Ludwigshafener Werk eingeladen hatte.

Neben den technischen Herausforderungen und Chancen, die eine intelligente Vernetzung von Zählern und Wassernetz mit sich bringen, wurden auch Formen der Zusammenarbeit von GWP mit anderen Netzwerken und Organisationen vorgestellt. So nahmen auch Vertreter des Fraunhofer Instituts, der Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie der Kreditanstalt für Wiederaufbau an dem Expertentreffen in Ludwigshafen teil. „Unsere Bemühungen hinsichtlich der Entwicklung von Konzepten für Wasser 4.0 orientieren sich nicht allein an den Bedürfnissen von Smart Cities oder Mega Cities“, so Christian Ziemer, Manager Global Business Development and Strategy, Water & Wastewater bei Siemens. „Gerade in den Entwicklungsländern ist es besonders wichtig, den verantwortungsbewussten Umgang mit der wertvollsten Ressource unseres Planeten zu fördern und zu unterstützen. Daher freuen wir uns, dass wir beispielsweise mit der GIZ einen starken Kooperationspartner für dieses Bestreben an unserer Seite wissen.“

Besichtigung bei Sensus

Ebenfalls auf dem Programm stand eine Werksführung, bei der sich die Vertreter aus Wirtschaft, Forschung sowie staatlicher Einrichtungen wie dem Umweltbundesamt ein Bild von der Fertigung und Qualitätsprüfung der Smart Meter von Sensus machen konnten. „Die Besichtigung bei Sensus hat uns noch einmal bestätigt, dass wir in Deutschland über die notwendige Innovationskraft und das benötigte Know-how verfügen, um ein zukunftsorientiertes Wassermanagement auf den Weg zu bringen“, so Julia Braune, Geschäftsführerin von GWP. „Die weitgehend automatisierte Fertigung sowie die hochwertigen Prüf- und Testeinrichtungen sind ein starkes Statement für das Qualitätssiegel ‚Made in Germany‘.“

Ein weiterer Schwerpunkt des Arbeitskreis-Treffens in Ludwigshafen war die Erarbeitung von Lösungsmodellen, wie beispielsweise auch die Darstellung des Themas Wasser 4.0 in der Öffentlichkeit weiter verbessert werden könnte. „Zusammenfassend können wir auf einen erfolgreichen Tag zurückblicken“, so Hagimar von Ditfurth, Referent der Geschäftsführung von GWP. „Das Treffen hat erneut bewiesen, dass im Netzwerk von GWP eine enorme Kompetenz gebündelt wird, die in der Lage ist, treffende Antworten auf die dringenden Fragen der nationalen, aber auch der globalen Wasserwirtschaft zu entwickeln.“

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