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Der Armaturenhersteller Gemü hat eine neue internationale Wachstumsstrategie aufgestellt. Das Ziel: Das Unternehmen will sich breiter aufstellen. Dafür sollen neue Absatzmärkte für industrielle Anwendungen erschlossen werden.

Bild: Gemü Gebr. Müller Apparatebau

Neue Absatzmärkte erschließen (Promotion) Fokus auf Industrie setzen

01.06.2018

Gemü stellt sich breiter auf und stärkt sein Industriegeschäft. Das Unternehmen hat dafür eine Business Unit aus Ingenieuren, Konstrukteuren und Vertriebsmitarbeitern gebildet. Die Mitarbeiter kennen den Markt und die Anforderungen der Anwender – und wollen beides miteinander verzahnen.

Eines der ersten Ventile war aus PVC - und dies ist nun über 50 Jahre her: Wer an Gemü denkt, hat oft aseptische Membranventile aus Edelstahl und Kunststoffventile vor Augen. Die Kompetenz des Herstellers für Ventil-, Mess- und Regelsysteme umfasst jedoch viel mehr. Mit einer internationalen Wachstumsstrategie und dem damit verbundenen Ziel, neue Absatzmärkte im Bereich industrieller Anwendungen zu erschließen, hat sich das Unternehmen deshalb neu aufgestellt.

„Unsere Ausrichtung am Markt – angefangen vom Vertrieb, über die Produktberatung bis hin zum Produktmanagement – war in der Vergangenheit nicht ausreichend auf den Bereich Industrie fokussiert", so Joachim Brien, Leiter der Business Unit Industry, „doch das hat sich nun geändert.“ Seit 2017 bündele Gemü seine Kräfte in einem eigenen Geschäftsfeld, um noch besser auf die unterschiedlichen Anforderungen der Kunden eingehen zu können. „Die Verknüpfung unserer Vertriebsaktivitäten mit den Spezialisten aus Applikation und Technik bildet ein Kompetenzzentrum für kundenorientierte Lösungen.“

Vertrieb und Technik eng verknüpft

Dies bedeutet konkret: Wer Vorteile bieten möchte, muss sich in die Situation des Kunden versetzen. Nur so können anwendungsspezifische, integrierte Lösungen angeboten werden. Deshalb arbeitet in der Business Unit Industry ein Team aus Ingenieuren, Entwicklern, Konstrukteuren, Produktmanagern sowie Vertriebsmitarbeitern zusammen und spezialisiert sich auf die neuen Märkte. Industrielle Wasseraufbereitung, chemische Industrie, Oberflächentechnik, Maschinenbau sowie Energie- und Umwelttechnik sind die Kernbranchen, die das Unternehmen mittel- und langfristig stärker in den Fokus nehmen wird. Im Zentrum steht die Projektbegleitung durch Spezialisten in der technischen Beratung und im Vertrieb. Das Team der Business Unit Industry kennt sowohl die Märkte als auch die Anforderungen der Kunden und legt damit die Grundlage für intelligente Ventillösungen.

Überblick behalten

Das Anwendungsspektrum im industriellen Umfeld ist breit gefächert. Deshalb stellt jede Anwendung unterschiedliche Anforderungen an die Mess- und Regeltechnik. Hinzu kommt: Zur Umsetzung komplexer Prozessabläufe stehen Ventilausführungen in zahlreichen Varianten zur Verfügung. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Damit sich der Kunde auf das große Ganze konzentrieren kann, unterstützt das Team der Business Unit Industry bei der Auswahl der geeigneten Komponenten.

Um immer die passende Konfiguration zu erarbeiten und zu berechnen, werden alle relevanten Betriebsparameter, wie beispielsweise Druck, Temperatur und die Eigenschaften des zu regelnden Mediums, berücksichtigt. Das Team aus Anwendungstechnikern und Ingenieuren stellt so sicher, dass für jeden Kunden genau die Armatur gewählt wird, die Lebensdauer und Leistungsmerkmale bestmöglich verbindet. Im Fokus steht dabei immer die Anlage für die Arbeitsprozesse aus Sicht des Kunden.

Bildergalerie

  • Mehr als 50 Jahre ist es her: Eines der ersten Ventile von Gemü war aus PVC – und auch heute produziert das Unternehmen noch Ventile aus Kunststoff, nun jedoch in deutlich komplexeren Ausführungen.

    Bild: Gemü Gebr. Müller Apparatebau

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