Die Durchflussmesser Flowtrans Mag S10 und Mag H10 lassen sich durch eine einfache Verkabelung schnell in Betrieb nehmen und zeigen Diagnosemeldungen auf dem beleuchteten Display an.

Bild: Jumo

Zwei neue Geräte Einfacher Einstieg in magnetisch-induktive Durchflussmessung

10.02.2020

Mit zwei neuen Durchflussmessern will Jumo eine einfache Möglichkeit bieten, in die Welt der magnetisch-induktiven Durchflussmessung einzusteigen. Die beiden Geräte decken sowohl Standard- als auch hygienische Anwendungen ab und kommen mit korrosiven und teils sogar schlammigen Medien zurecht.

Der Flowtrans Mag S10 ist für industrielle Standardanwendungen in Nennweiten von DN 3 bis DN 2000 ausgelegt, der Flowtrans Mag H10 für hygienische Anwendungen in Nennweiten von DN 3 bis DN 100. Beide Geräte finden Einsatz in flüssigen, leitfähigen Medien mit unterschiedlichen Eigenschaften in Viskosität, Konzentration und Dichte.

Neu an den Geräten ist die universelle Messumformer-Elektronik für verschiedene Spannungsversorgungen. Eine unkomplizierte Verkabelung stellt dabei die schnelle Inbetriebnahme sicher. Diagnosemeldungen lassen sich im beleuchteten Display im Klartext anzeigen.

Die Mindestleitfähigkeit des Messmediums muss bei beiden Geräten größer als 20 µS/cm sein. Die Maximaltemperatur liegt je nach Ausführung bei bis zu 130 °C.

Einsatzmöglichkeiten in korrosiven Medien und Schlämmen

Durch eine breite Auswahl an Auskleidungswerkstoffen, Nennweiten und Messelektroden- materialien eignen sich die beiden Flowtrans-Geräte für eine Vielzahl von Prozessen. Darunter fallen solche im CIP-/SIP-Bereich. Doch auch in korrosiven und abrasiven Medien können beide Geräte eingesetzt werden, der Flowtrans Mag S10 sogar in Schlämmen.

In all diesen Anwendungen sollen die Durchflussmesser eine hohe Messgenauigkeit und kurze Ansprechzeiten aufweisen. Da die Sensoren keine beweglichen Teile besitzen, sind sie im Vergleich zu anderen Messprinzipien außerdem verschleißärmer und somit weniger wartungsaufwendig.

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