VEGA Grieshaber KG

Die autarken Füllstandsensorsysteme erfassen mehrfach pro Tag den aktuellen Füllstand und übermitteln diese per Funk in die Cloud.

Bild: Pixabay, stux

Autarke Radarsensoren Den Füllstand immer im Blick

06.11.2019

Das IoT bietet viel Potential für die Logistik. Daher entwickelt Vega eine neue Serie von Messsystemen, darunter autarke, non-invasive Füllstandsensoren die auch dort zum Einsatz kommen wo die Energie nicht aus der Steckdose kommen kann.

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Das Internet der Dinge revolutioniert derzeit die gesamte Welt. Einer der Bereiche, in denen es insbesondere Fahrt aufnimmt, ist die Logistik. Hier bietet die umfassende Vernetzung von Waren und IT-Infrastruktur entlang der gesamten Warenkette besonders viel unausgeschöpftes Potenzial: Von der Lagerhaltung über Bestellvorgänge bis hin zum Transport. Eine Optimierung der Lieferkette bringt daher echte Wettbewerbsvorteile. Gleichzeitig kann sie dabei helfen, spürbar Kosten zu senken.

Der Kern des Internet der Dinge sind Daten, die über ein wachsendes Kommunikationsnetz ausgetauscht werden. Sie dienen als Entscheidungsgrundlage für Verbesserungen. Daher ist IoT auf Sensoren angewiesen, die die benötigten Daten zur Verfügung stellen. Typisch für Logistik-Prozesse ist jedoch, dass sich die Sensoren an Orten und in Positionen befinden, zu denen die Energie nicht aus der Steckdose kommen kann.

Autarke Sensoren für optimierte Logistik

Speziell für diese Situationen entwickelt Vega jetzt eine ganz neue Serie an Messsystemen: Autarke Füllstandsensorsysteme auf der Basis leistungsstarker 80 GHz-Radartechnologie. Die neuen autarken Radarsensoren sind ab Mitte 2020 am Markt erhältlich und eignen sich besonders für Logistik- oder Steuerungsprozesse.

Im Vordergrund der Entwicklung stand die Energieeffizienz. Dafür wurden Messleistung, Funk-Datenübertragung und Energieverbrauch ideal aufeinander abgestimmt. Batterien sorgen nun in Kombination mit optimierten Messzyklen für das Energiemanagement, das eine Laufzeit von bis zu 10 Jahren sicherstellt.

Drahtlos sind die autarken Sensoren von Vega flexibel und per Plug-and-play schnell eingebaut. Sie lassen sich daher in den verschiedensten Szenarien, wo immer Füllstände gemessen werden müssen, einsetzen. Ganz gleich, ob es sich um Lagerbehälter mit Chemikalien handelt, um Container mit Reinigungsmitteln, die regelmäßig auszutauschen sind oder um Reststoff-Behälter, die auf Abholung warten.

Ideal für IBC-Container

Die autarken Vega-Sensoren eignen sich für die Anbringung an IBC-Containern. Durch Radar ist eine Messung von außen möglich, die IBC-Kunststoffblase muss also nicht geöffnet oder modifiziert werden. Mit wenigen Handgriffen installiert, kann diese Lösung dauerhaft am Container verbleiben und den jeweiligen Status übertragen, gleich ob im Unternehmen oder auf dem Transportweg.

Selbst hoch gestapelt, erfassen die autarken Vega-Sensoren an jedem einzelnen Behälter mehrfach pro Tag den aktuellen Füllstand und die Position und übermitteln diese per Funk in die Cloud.

Überall abrufbar

Modular ist auch die Anbindung: Aktuell werden die Standards NB-IoT und LoRa unterstützt. Vega setzt hier auf ein Multi-Kommunikationsmodell: Der Sensor ist mit mehreren Low-Power-Funkstandards ausgerüstet und nutzt den jeweilig verfügbaren. Gleichzeitig können auch zukünftige Standards schnell umgesetzt werden.

Die Kombination mit dem Vega Inventory System bringt zusätzliches Potenzial: Auf der Basis der autark gewonnenen Daten ermittelt die Visualisierungs- und Logistik-Software optimale Bestellmengen und zukünftige Planungsziele. Daneben birgt der autarke Vega-Radarsensor zahlreiche weitere smarte Möglichkeiten. Nicht zuletzt, indem sich die Daten auch einfach in andere Plattformen und Systeme integrieren lassen.

Bildergalerie

  • Speziell in Logistik-Prozessen werden autarke Füllstandsensoren oft an Orten benötigt, zu denen Strom nicht aus der Steckdose kommen kann.

    Bild: Vega

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