Maschinenverordnung und Cyber Resilience Act im Retrofit

Wenn Bestandsanlagen an ihre Grenzen kommen

Heitec AG

Die Maschinenverordnung und der Cyber Resilience Act stellen neue Anforderungen an das Retrofit.

Bild: iStock, eyesfoto
26.08.2026

Ob Prozesstechnik, Maschinen- und Anlagenbau, Sondermaschinenbau oder Intralogistik – Heitec unterstützt Unternehmen dabei, ihre Maschinen und Anlagen zukunftssicher und effizient aufzustellen und Stillstandszeiten auf ein Minimum zu reduzieren. Das Ziel sind eine höhere Verfügbarkeit, verbesserte Produktionsprozesse, ein Sicherheitsniveau nach aktuellem Stand der Technik und langfristige Investitionssicherheit.

Viele industrielle Bestandsanlagen stoßen zunehmend an ihre Grenzen. Steigende Anforderungen, Wettbewerbsdruck, neue Verordnungen und Sicherheitsnormen sowie der Wunsch nach Ersatzteilverfügbarkeit machen Modernisierung zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Mit der Maschinenverordnung (EU) 2023/1230 und dem Cyber Resilience Act (CRA) beginnt eine neue Ära für den Maschinen- und Anlagenbau.

Retrofit braucht heute zwei Sicherheitsebenen

Während die Maschinenverordnung die Anforderungen an die funktionale Sicherheit und das Konformitätsbewertungsverfahren neu definiert, rückt der Cyber Resilience Act die Cybersicherheit vernetzter Produkte und Maschinen in den Mittelpunkt. Für Betreiber und Hersteller bedeutet dies: Bei Modernisierungen und Retrofit-Projekten müssen künftig sowohl Maschinensicherheit als auch Cybersicherheit ganzheitlich betrachtet werden.

Was gilt als wesentliche Veränderung?

Insbesondere bei Umbauten bestehender Maschinen stellt sich die entscheidende Frage, ob eine wesentliche Veränderung vorliegt. Diese Bewertung ist entscheidend dafür, ob ein neues Konformitätsbewertungsverfahren erforderlich ist und welche Verpflichtungen hinsichtlich CE-Kennzeichnung, technischer Dokumentation und Risikobeurteilung einzuhalten sind.

Als Partner für Retrofit, Automatisierung und Maschinensicherheit begleitet Heitec Unternehmen bei der sicheren und rechtskonformen Modernisierung ihrer Anlagen. Zertifizierten Maschinen-Sicherheits-Experten (ZMSE) bewerten geplante Änderungen auf eine mögliche wesentliche Veränderung hin, erstellen normgerechte Risikobeurteilungen und entwickeln zukunftssichere Sicherheitskonzepte. Darüber hinaus unterstützen sie bei der Integration aktueller Cybersecurity-Anforderungen und schaffen die Voraussetzungen für eine nachhaltige Konformität mit den europäischen Vorgaben.

Erst virtuell testen, dann real in Betrieb nehmen

Mithilfe der virtuellen Modelle von Heitec wird Retrofit bereits vor der Inbetriebnahme erlebbar. Es werden digitale Modelle der Anlage erstellen und so eine Virtuelle Abnahme (FAT) einer bestehenden Anlage ermöglichen. So kann die Steuerungssoftware von Heitec frühzeitig validiert, Funktionen getestet und Fehler erkannt werden, bevor diese in der realen Anlage zu Verzögerungen oder Zusatzkosten führen. Materialflüsse, Taktzeiten und Prozessabläufe lassen sich realitätsnah simulieren und gezielt verbessern.

Retrofit endet nicht mit der Inbetriebnahme

Ein virtuelles Modell ist mehr als nur ein Werkzeug für die Projektphase: Es begleitet Anlagen über den gesamten Lebenszyklus hinweg – bei Erweiterungen, Anpassungen und der Qualifizierung von Mitarbeitenden. Neben der Modernisierung von Hard- und Software bietet Heitec einen herstellerunabhängigen 24/7-Service über den gesamten Lebenszyklus der Anlage. Das Leistungsspektrum umfasst Service- und Wartungsverträge, Reparaturen, Ersatzteilversorgung sowie Engineering und Schulungen, um eine maximale Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten. Unternehmen erhalten alle Leistungen aus einer Hand – von der ersten Idee bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme und darüber hinaus. Besucherinnen und Besucher können sich auf der Maintenance 2026 am Stand 4-948 persönlich informieren.

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