Durch seine Zertifizierungen EN50155 und E-Mark eignet sich der MX1 für den Fahrzeug-und Bahnbetrieb.

Bild: ICP

Für Extreme geschaffen Modularer Embedded-PC mit 10-Port PoE

18.10.2019

Mit dem MX1-10FEP bringt ICP Deutschland den ersten Embedded-PC der neuen modularen M-Serie auf den Markt. Der MX1 wurde mit hoher Rechenleistung, flexiblen Erweiterungsmöglichkeiten für Hardware sowie Einsatzmöglichkeiten in extremer Umgebung ausgelegt.

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Mit dem 1151 Prozessorsockel und dem verwendeten Intel C246 Chipsatz unterstützt der MX1 die achte Generation der Xeon und Core I Prozessoren von Intel. Diese Generation bringt einen Performancezuwachs im Vergleich zur Vorgängergeneration von bis zu 36 Prozent bei den Xeon und bis zu 15 Prozent bei den Core I Prozessoren mit sich.

Technische Ausstattung

Unterstützt werden sowohl 35 W CPU-Varianten als auch CPUs mit bis zu 80 W. Bis zu 32 GB ECC oder non-ECC DDR4 2666 MHz Arbeitsspeicher können je nach Prozessorvariante verbaut werden. Die Intel HD Grafik stellt sowohl einen HDMI, einen Display Port als auch einen DVI-I Ausgang zur Verfügung.

Steckplätze und Anschlussmöglichkeiten

Im Gehäuse mit 7,8 Liter Volumen finden drei 2,5 Zoll Einbaurahmen, einer davon als Wechselmedium ausgelegt, zwei Mini-PCIe Steckplätze mit mSATA Support, ein M.2 2242/2260/2280 Steckplatz mit PCIe x4 Signal, ein M.2 2230 und eine PCI Express x16 Schnittstelle Platz. Letztere Schnittstelle ist für den Betrieb von Erweiterungs- sowie Grafikkarten ausgelegt. Auch bietet der MX1 Anschlussmöglichkeiten für Remote Power ON/OFF und Remote Reset. Damit lässt sich der MX1 auch an schwer zugänglichen Stellen platzieren und bedienen. Ferner finden sich Platz für je einen Intel i219-LM und einen i210-IT GbE LAN Port, sechs USB 3.0, zwei USB 2.0, PS/2, zwei RS-232/422/485, zwei SIM Kartenhalter und drei Erweiterungseinschübe für optionale MX1 Erweiterungsmodule.

Diverse Erweiterungen möglich

Als Erweiterungsmodul stehen vierfach LAN mit RJ45 mit und ohne PoE+ Funktionalität, vierfach LAN mit M12-Stecker mit und ohne PoE+ Funktionalität, ein zweifach RJ45 PoE+ Modul, eine isolierte vierfach Kombo RS-232/422/485 und 8-bit DIO Schnittstelle sowie ein Vehicle Power Ignition Modul zur Auswahl. Für Bildverarbeiter lässt sich der MX1 beispielsweise mit zehn PoE-Anschlüssen ausstatten. Je nach CPU-Typ, hält der MX1 Umgebungstemperaturen von -40 °C bis zu 70 °C stand.

Geeignet für den Fahrzeug- und Bahnbetrieb

Mit seinen Zertifizierungen EN50155 und E-Mark ist er prädestiniert für den Fahrzeug-und Bahnbetrieb. Mit einem Spannungsbereich von 9 bis 48 VDC deckt der MX1 einen weiten Bereich ab, industriell ausgelegt mit Reverse Power Control, Überspannungs-und Überstrom Schutz.

Damit man die Extreme auch ausnutzen kann, liefert ICP liefert den MX1 mit darauf abgestimmten industriellen Arbeitsspeichern und Speichermedien als Ready-to-Use System aus.

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