Eine neue Ära der Wassermessung: Angefangen von der exakten Verbrauchsmessung, bis hin zu der vernetzten Kommunikation der Daten und Betriebszustände, ermöglicht iPERL den Aufbau eines intelligenten Wassernetzes.

Bild: Sensus
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Promotion Intelligentes Wassermanagement

11.09.2015

Mit iPERL läutet Sensus eine neue Generation der Wassermessung ein. Nach der Wasseruhr, gefolgt vom Wasserzähler, können Versorgungsunternehmen heute „intelligente“ Messgeräte einsetzen, die ihnen als leistungsstarke und exakte „Datenlieferanten“ dienen. Die Philosophie und das technische Konzept von iPERL ersetzen die konventionelle Wasserzählung durch ein kommunikatives System.

Mit iPERL von Sensus konnte die HSE das bisherige Messkonzept komplett modernisieren. Im Vergleich zu herkömmlicher Messgeräte, arbeitet iPERL mit einer remanenten Magnetfeldtechnologie, die derzeit zu der neusten Technologie im Bereich der Wassermessung zählt. Insbesondere nachgelagerte Prozesse der Wasserverteilung konnten in Darmstadt deutlich optimiert werden. Die bereits integrierte, AES-verschlüsselte Datenkommunikation von iPERL (SensusRF) ermöglicht eine einfache und schnelle Fernablesung der Verbrauchsdaten. Schacht- und Hauswasserzähler können nahtlos in das Auslese- und Abrechnungssystem integriert werden.

Die wirtschaftlichen Folgen sind enorm: Betriebskosten, die durch die manuelle Ablesung bedingt sind, können erheblich reduziert oder komplett eingespart werden. Im Falle von HSE entfällt seit dem Einsatz von iPERL die manuelle Auslesung von den 300 Schächten. Auch Terminabsprachen mit tausenden Verbrauchern sind dank der Option der Fernauslese nicht mehr notwendig. „Auf diese Weise können wir anstatt bisher 200 Wasserzählern nun zukünftig 6.000 Messgeräte pro Tag auslesen“, so Grüger. „Wir planen, die Zählerstände in unserem gesamten Versorgungsnetz in Zukunft binnen sieben Tagen zu erfassen und damit die rollierende Ablesung zu ersetzen.“

Der einzigartige Messbereich des iPERL, der Durchflüsse ab einem Liter pro Stunde registriert, ermöglicht die Erkennung von sämtlichen Leckagen. Ganz gleich ob innerhalb des eigenen Versorgungsnetzes oder auf Seiten des Verbrauchers. Diese Leistungsfähigkeit will der Versorger ebenfalls dazu einsetzen, um erstmalig eine genaue Bestimmung der eigenen Wasserverluste innerhalb des Versorgungsnetzes durchzuführen. „Mit Hilfe der transparenten Stichtagsablesung können nun auch wir mit iPERL und SensusRF Wasserverluste präziser feststellen und beseitigen“, so Grüger.

Damit stellt HSE sowohl auf Seiten der Kunden als auch in der eigenen Infrastruktur den sorgsamen, verantwortungsbewussten Umgang mit Trinkwasser sicher und setzt mit diesem Konzept des nachhaltigen Ressourcenmanagements ein Zeichen.

Die exakte Verbrauchserfassung wirkt sich auch positiv auf die Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden aus, wie Grüger erklärt: „Die Ämter auf Landes- und Bundesebene erwarten von uns als Wasserversorgungsunternehmen Verbrauchsdaten und -prognosen. Bisher haben wir bei den Hochrechnungen – der rollierenden Ablesung wegen - mit einer Toleranz von etwa drei Prozent gearbeitet. Mit iPERL können wir bei aktuellen Verbrauchsangaben mit exakten Zahlen arbeiten. Das wissen auch die Behörden zu schätzen, außerdem erübrigt sich die Nachrechung der Verbrauchsdaten im Folgejahr.“

Kurz gefasst

  • Statisches Messgerät mit remanenter Magnetfeldtechnologie

  • Anlaufwert von 1l/ h

  • Metrologische Performance, unabhängig von der Einbaulage

  • Unempfindlich gegen Verschmutzung, Luft- oder Druckschläge

  • Konstante Messgenauigkeit (R 800)

  • Verschlüsselte Datenkommunikation (BSI konform)

  • Verlässliche Echtzeitdaten als Schlüssel zu einem intelligenten Netzwerk

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