Das Zuhause optimal auszuleuchten, kann die Leistungsfähigkeit steigern beziehungsweise besser auf das Schlafen vorbereiten.

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Human Centric Lighting Innenräume gesund ausleuchten

09.05.2019

Da wir uns in der heutigen Arbeitswelt weit weniger draußen aufhalten und bewegen, wird Licht ein zunehmend wichtiger Faktor im Büro- und Schulalltag. Für Lichtdesigner, Psychologen und Arbeitsmediziner rückt daher der Begriff Human Centric Lighting (HCL) immer stärker in den Fokus.

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Biodynamisches Licht soll den Menschen in seinem Alltag unterstützen. Am effektivsten ist eine künstliche Beleuchtung, die dem natürlichen Tageslichtverlauf am nächsten kommt. Denn im Laufe der Evolution haben wir uns einen Tag-Nacht-Rhythmus angeeignet und die Abläufe unseres Organismus diesem Takt angepasst.

Morgens etwa empfinden wir eine Lichtstimmung, die das Spektrum der aufgehenden Sonne wiedergibt, also etwa 3.300 bis 6.000 K, als besonders anregend. Abends reichen uns bereits 2.700 bis 3.200 K, um zur Ruhe zu kommen und uns optimal auf das Schlafengehen vorzubereiten. Durch elektrisches Licht lässt sich diese Lichtstimmung, unabhängig vom Tageslicht, beeinflussen.

Arbeits- und Ruhebereiche unterscheiden

Durch ein auf den menschlichen Biorhythmus ausgelegtes Lichtdesign kann die biologische Wirksamkeit von natürlichem Licht auch in Innenräumen wie Arbeits- oder Schlafzimmern nachempfunden werden. So dient helles beziehungsweise weiß erscheinendes Licht, welches mit blauen Anteilen des Spektrums angereichert wird, dazu, das schlaffördernde Hormon Melatonin zu unterdrücken. Das kann die Leistungsfähigkeit steigern. Gleichzeitig ermöglicht das Licht die Ausschüttung des sogenannten Wachmacher-Hormons Serotonin.

Wer sein Zuhause mit einem dynamischen Lichtkonzept ausstatten will, sollte sich bereits im Vorfeld über die Wirkung der Beleuchtung im jeweiligen Raum im Klaren sein. In Bereichen, in denen gearbeitet werden soll, ist Licht mit einer höheren Kelvinzahl ratsamer als in Ruhebereichen.

Für die flexible Anpassung der Bedürfnisse sollte das Licht in den Innenräumen entsprechend einstellbar sein, beispielsweise über Dimmer, Lichtfarbenregelung und Lichtrichtung. Auch die Lichtrichtung spielt bei HCL eine Rolle. So sind die melanopsinhaltigen (lichtsensitiven) Rezeptoren vor allem im unteren Bereich der Netzhaut empfindlich. Deshalb empfiehlt es sich, tagsüber eine flächige Beleuchtung von oben und abends eher einzelne Spots zu verwenden.

Altlampen fachgerecht entsorgen

Alte LED- und Energiesparlampen gehören nicht in den Hausmüll, sondern sollten fachgerecht und umweltfreundlich entsorgt werden. Dafür stehen bundesweit Sammelstellen in Bau-, Drogerie- und Supermärkten sowie in Fachgeschäften des Elektrohandwerks für die kostenlose Rückgabe von Altlampen zur Verfügung. Die nächste Sammelstelle in der Umgebung lässt sich etwa über die Sammelstellensuche von Lightcycle ermitteln.

Die fachgerechte Entsorgung trägt zu einer intakteren Natur und Umwelt bei. Weiterführende Informationen für Verbraucher bietet Lightcycle auf seiner Website.

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  • Altlampen sollten zugunsten der Umwelt fachgerecht einem Recyclingprozess zugeführt werden.

    Bild: Lightcycle

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