Die neuen Gas-Ex-Sauger unterscheiden sich durch diverse Detailverbesserungen von den Vorgängermodellen.

Bild: Ruwac

Neue Motoren und andere Komponenten Gas-Ex-Sauger werden Modellpflege unterzogen

03.07.2019

Was die Ruwac-Ingenieure mit ihren Gas-Ex-Saugern unternommen haben, wird in der Automobilindustrie als Modellpflege bezeichnet: Die Grundkonstruktion bleibt, wie sie ist, aber es werden zahlreiche Detailverbesserungen umgesetzt, um die Leistung und Funktion der Sauger zu optimieren.

Zur Modellüberholung gehört bei den Baureihen DS 1220 und DS 2520 (jeweils in der Gas-Ex-Ausführung für die Zonen 1 und 2) unter anderem die Verwendung neuer, energieeffizienter Drehstrommotoren, die für den Betrieb in Gas-Ex-Zonen entwickelt wurden und entsprechend zugelassen sind. Weitere Komponenten, etwa der elektrischen Ausrüstung, sind ebenfalls durch aktuelle Baureihen der einschlägigen Hersteller ersetzt worden.

Die zentrale Eigenschaft der Ruwac-Baureihen bleibt dabei erhalten: Laut Hersteller sind die DS 1220 und DS 2520 die einzigen Gas-Ex-Sauger für den Dauerbetrieb in Industrieanwendungen, auch unter anspruchsvollen Bedingungen. So können sie sicher bei kritischen Anwendungsfällen zum Einsatz kommen, beispielsweise bei der Aufnahme brennbarer Stäube sowie dem Absaugen von isolierenden, also nicht leitfähigen Stäuben.

Kein Risiko von Büschelentladungen

Belegt werden soll dies auch durch eine Untersuchung von Dekra Exam, die Ruwac in Auftrag gegeben hat. Das Prüfinstitut hat nachgewiesen, dass die Gas-Ex-Sauger nicht leitfähige Stäube und Granulate aufsaugen können, ohne dass mit dem Risiko zündfähiger Büschelentladungen zu rechnen ist.

Hierzu leisten diverse konstruktive Merkmale der Sauger einen wichtigen Beitrag. Dazu gehören unter anderem der ableitfähige Gehäusewerkstoff (GFK), die leitfähigen Saugdüsen, der permanent geerdete Sammelbehälter und die Luftführung mit begrenzten Strömungsgeschwindigkeiten.

Ein weiteres wichtiges Merkmal der Saugerbaureihen ist der modulare Aufbau, der eine anwendungsbezogene Auswahl der Ausstattung erlaubt. Die Sauger können dann zum Beispiel bis zur Temperaturklasse T5 oder mit Filtern der Staubklasse H nach EN 60335-2-69 betrieben werden.

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