Ein wesentlicher Baustein der physischen Resilienz ist die Sicherstellung der Energieversorgung. Für viele Betreiber bedeutet dies, geeignete Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Betriebs bei Stromausfällen vorzusehen. In der Praxis kommt dabei häufig eine Notstromversorgung über Netzersatzanlagen (NEA) zum Einsatz.
Redundanz als Basis für Resilienz
Doch stationäre Notstromsysteme allein reichen künftig oft nicht mehr aus. Im Rahmen von Resilienz- und Krisenvorsorgekonzepten gewinnen mobile Einspeiselösungen als zusätzliche Redundanz zunehmend an Bedeutung. Dabei entscheidet die Anschlusslösung maßgeblich darüber, ob im Ernstfall schnell, sicher und zuverlässig Energie bereitgestellt werden kann oder ob wertvolle Zeit verloren geht. Denn im Krisenfall zählt jede Minute.
Eine moderne Notstromversorgung muss sofort verfügbar, einfach bedienbar und auch unter schwierigen Bedingungen zuverlässig einsetzbar sein. Das Plug-and-Play-Steckverbindersystem 16BL von Stäubli wurde speziell für diese Anforderungen entwickelt. Es ermöglicht eine schnelle, sichere und intuitive Einspeisung von Notstrom, selbst bei Dunkelheit, unter Zeitdruck oder durch Personal, das nicht regelmäßig mit der Anlage arbeitet. Mechanische und farbliche Kodierungen minimieren das Risiko von Fehlanschlüssen. Der Berührschutz im ungesteckten Zustand erhöht die Betriebssicherheit.
Anlagenverfügbarkeit sicherstellen
Um im Notfall handlungsfähig zu sein sind regelmäßige Überprüfungen und Belastungstests von Netzersatzanlagen unverzichtbar. Dies reicht von einfachen Funktionstests bis hin zu realitätsnahen Lasttests, beispielsweise an Pumpwerken oder kritischen Versorgungseinrichtungen. Auch hierbei kommt es auf eine schnelle, sichere und unkomplizierte Anschlusstechnik an.
Im 16BL-Steckverbindersystem sorgt die bewährte Multilam-Kontakttechnologie für dauerhaft zuverlässige Verbindungen mit minimalem Kontaktwiderstand, selbst nach tausenden Steckzyklen. Das erhöht die Betriebssicherheit, verlängert die Lebensdauer der Komponenten und reduziert Wartungs- sowie Betriebskosten.
Kompatibilität im Gesamtkonzept
Ein weiterer Schlüsselfaktor für resiliente Notstromkonzepte ist die Kompatibilität der eingesetzten Systeme. Netzersatzanlagen, mobile Generatoren und Lastbänke müssen im Bedarfsfall reibungslos zusammenarbeiten. Standardisierte Stecksysteme schaffen hierfür die Grundlage. Sie vereinfachen die Integration unterschiedlicher Anlagen und erleichtern den operativen Betrieb. Der Einsatz eines einheitlichen Systems reduziert den Lagerbestand an Ersatzteilen und vermindert den Schulungsaufwand.
Resilienz entsteht jedoch nicht allein durch einzelne Produkte, sondern durch durchdachte Systemlösungen. Deshalb unterstützt Stäubli seine Kunden mit umfassender Beratung und liefern komplette Einspeisesysteme aus einer Hand: von Steckverbindern über konfektionierte Leitungssätze bis hin zu individuellen Anschlusssystemen. So schaffen Betreiber die Voraussetzungen für eine hohe Krisenfestigkeit ihrer Anlagen und erfüllen gleichzeitig die Anforderungen moderner Resilienzkonzepte.
Resilienz-Check der Notstromstrategie
Wer Resilienz ernst nimmt, beginnt nicht erst beim Notstromaggregat, sondern bereits bei einer sicheren, standardisierten und intuitiv bedienbaren Anschlusslösung. Denn nur wenn Energie im Ernstfall schnell und zuverlässig verfügbar ist, kann die kritische Dienstleistung ohne Unterbrechung aufrechterhalten werden.
Der Resilienz-Check von Stäubli für Einspeisepunkte, Notstromersatzanlagen (NEA) und mobile Ersatzstromversorgung bewertet bestehende Einspeisepunkte, prüft die Infrastruktur auf Kompatibilität und identifiziert Standardisierungspotential. Konkrete Empfehlungen für das Gesamtsystem helfen, Notstromstrategien zu verbessern.