Der zertifizierte Geltungsbereich umfasst die informationsverarbeitenden Prozesse von Balluff am Standort Neuhausen auf den Fildern – von zentralen Vertriebsfunktionen einschließlich Webshop über Produktentwicklung, Fertigungstechnologie, Logistik und Beschaffung bis zu IT, Personalwesen, Finanzen und Verwaltung. Damit erfasst das Informationssicherheits-Managementsystem zentrale Schnittstellen entlang der Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern. Regelmäßige Audits überprüfen die Wirksamkeit der Maßnahmen und unterstützen deren Anpassung an neue Risiken.
Informationssicherheit als Basis für CRA-ready Produkte
Die Zertifizierung unterstützt zugleich die Vorbereitung auf den europäischen Cyber Resilience Act (CRA), der verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für Produkte mit digitalen Elementen festlegt. Balluff berücksichtigt Cybersicherheit über den gesamten Produktlebenszyklus: durch einen Secure Product Development Lifecycle nach IEC 62443-4-1, vorgesehene Security Updates über die Balluff Update Plattform, praxisnahe Dokumentation zur sicheren Integration sowie ein Product Security Incident Response Team (PSIRT) als zentralen Kontaktpunkt für Schwachstellenmeldungen.
Für Maschinen- und Anlagenbauer schafft dies wichtige Voraussetzungen, um Risikobewertungen, Lieferantenaudits und spätere Compliance-Nachweise effizienter zu bearbeiten. Da der CRA erst ab 11. Dezember 2027 vollständig erfüllt sein muss, spricht Balluff bewusst von „CRA-ready“ statt von formaler CRA-Konformität. Bereits heute bietet Balluff erste „CRA-ready“-Produkte an, darunter Netzwerkmodule, Gabellichtschranken und Anzeigeleuchten, weitere Produktgruppen folgen.