Zwei Unternehmen kooperieren, um Pharmaunternehmen bei der Arzneimittelherstellung zu unterstützen.

Bild: Pixabay, PublicDomainPictures

Bioprozesse automatisieren Arzneimittel schneller auf den Markt bringen

30.04.2019

Rockwell und GE Healthcare kombinieren ihr Know-how in den Bereichen Automatisierung, IT und Single-Source-Lösungen, um Bioprozessanlagen für das digitale Zeitalter zu rüsten. Damit sollen Arzneimittelhersteller einen entscheidenden Schritt Richtung Biopharma 4.0 machen.

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Rockwell und GE Healthcare wollen im Zuge der Kooperation biopharmazeutischen Herstellern dabei helfen, flexible und skalierbare Facilities of the Future zu schaffen. Diese sollen eine schnelle Reaktion auf veränderte Marktanforderungen, optimierte Produktionstechnologien und anpassungsfähige Produktionsumgebungen möglich machen. GE Healthcare ist als OEM-Partner Rockwells PartnerNetwork-Programm beigetreten, um bei der Entwicklung eines verteilten Steuerungssystems zu unterstützen.

„Da sich GE Healthcare und das Ökosystem des Gesundheitswesens immer mehr in Richtung Precision Health – also der Präzisionsgesundheit – bewegen, sind flexible und skalierbare Lösungen für Unternehmen entscheidend, um kleinere Chargen maßgeschneiderter Arzneimittel effizient herzustellen“, sagt Kevin Seaver, Executive General Manager Bioprocess Automation and Digital bei GE Healthcare. Die Zusammenarbeit mit Rockwell sei ein wesentlicher Bestandteil der Strategie von GE Healthcare, Lösungen für Biopharma 4.0 zu entwickeln.

Nachfrage nach zielgerichteten Medikamenten erfüllen

Fran Wlodarczyk, Senior Vice President Architecture and Software bei Rockwell, schließt sich dem an: „Unsere Zusammenarbeit mit GE Healthcare wird dazu beitragen, Bioprozessanlagen agiler zu machen. Die Facility of the Future zeigt neue Wege auf, was in der Produktion von Biopharmazeutika alles möglich ist. Hierbei kommen Konnektivität, Informationen und modulare Anlagen zum Einsatz, um kleinere und effizientere Abläufe zu ermöglichen.“

Als Mitglied von Rockwells PartnerNetwork-Programms werde GE Healthcare insbesondere bei der Realisierung eines Connected Enterprise von der Zusammenarbeit profitieren, fährt Wlodarczyk fort. „Damit kann die Nachfrage nach zielgerichteten Medikamenten erfüllt und Produkte schneller auf den Markt gebracht werden.“

Arbeitsabläufe effizienter gestalten

GE Healthcare und Rockwell unterstützen Unternehmen dabei, die Reproduzierbarkeit, Wiederholbarkeit und Compliance zu verbessern. Das geschieht durch die Integration von FlexFactory-Einweg-Produktionsanlagen in die Bioprozessautomatisierung Figurate.

Des Weiteren werden Batch-Dateien und Prozesse digitalisiert, um die Überprüfungszeiten um Wochen zu verkürzen und sogar Echtzeit-Überprüfungen zu erzielen. Mitarbeiter können Anweisungen über Augmented Reality erhalten, was die Batch-Ausführung, die Einrichtung von Betriebsanlagen sowie Schulungen optimiert.

Bildergalerie

  • Die Automationsplattform Figurate soll die Produktionseffizienz bei geringem Risiko erhöhen.

    Bild: GE Healthcare

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