Gesamtprojektvolumen von rund 100 Millionen Euro.

Bild: iStock

Projekt von LVN Intelligente und flexible Stromsysteme

26.02.2018

LEW Verteilnetz (LVN) tritt als assoziierter Partner dem C/Sells-Projekt bei, dort helfen sie bei der Konzeptentwicklung intelligenter, flexibler Stromsysteme. Im Rahmen des Förderprogramms: „Schaufenster intelligente Energie – Digitale Agenda für die Energiewende“ der Bundesregierung, werden in Deutschland bis Ende 2020 fünf Demonstrationsvorhaben durchgeführt.

Die Modellregion C/Sells erstreckt sich über die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg und Hessen und hat ein Gesamtprojektvolumen von rund 100 Millionen Euro. Im Januar 2018 trat LVN, der Netzbetreiber der LEW-Gruppe, als assoziierter Partner dem C/Sells-Projekt bei.

Flexibilitäten in ein intelligentes Stromnetz integrieren

LVN wird vor allem bei der Entwicklung von Konzepten unterstützen, durch die Flexibilitäten in ein intelligentes Stromnetz integriert und erschlossen werden können. Dabei geht es beispielsweise um Fragen des Engpassmanagements im Stromnetz, die Ausgestaltung von Schnittstellen zwischen den verschiedenen Marktrollen in einem intelligenten Energiesystem und um praktische Aspekte beim Betrieb von Steuerboxen als Teil des intelligenten Messsystems.

Notstromversorgung auch bei kritischen Infrastrukturen gewährleisten

Das Unternehmen treibt bereits Projekte zur Umsetzung eines dezentralen, intelligenten Energiesystems voran. Beispielsweise in dem Projekt Linda untersucht LVN derzeit gemeinsam mit der Hochschule Augsburg und der TU München, in welcher Form dezentrale Erzeugungsanlagen, wie Photovoltaik- und Biogasanlagen, bei einem großflächigen Stromausfall zur Notstromversorgung kritischer Infrastrukturen beitragen können.

Unterschiedlichste Projekte

Gemeinsam mit Innogy wurde von LVN im Rahmen des Projekts Smart Operator eine umfassende Smart-Grid-Installation aufgebaut. In einem anderen Projekt, namens EplanB wurde ein intelligentes Lademanagement für Elektroautos entwickelt. Für das C/Sells-Projekt schlossen sich nun 58 Partner aus Wissenschaft, Industrie und Netzbetrieb zusammen.

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel