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Risikopotential verringern Augmented-Reality-App für die Produktion

06.07.2018

Im Rahmen einer Kooperation wurde ein Prototyp für eine Augmented-Reality-App entwickelt, mit der sich demonstrieren lässt, wie in Produktionsunternehmen bestimmte Prozesse durch mehr Transparenz effizienter gestaltet werden können.

Die GFOS mbH, Essen und das skip, Institut für angewandte digitale Visualisierung e.V. der Hochschule Fresenius, haben eine Bildungskooperation geschlossen, um Transparenz in Produktionsprozessen zu verbessern.

In Echtzeit eingreifen können

Produzierende Unternehmen stehen im Zuge der Digitalisierung vor der Herausforderung, die zunehmende Komplexität in den Griff bekommen. Ansonsten können nicht nur die Vorteile der intelligenten Fertigung verloren gehen, sondern auch neue Risiken entstehen. Der zunehmende Fachkräftemangel im Mittelstand erfordert zudem ein Umdenken bei den Produktionsabläufen. Hier kann durch den Einsatz von Augmented- und Virtual-Reality Abhilfe geschaffen werden. So können Visualisierungen dabei helfen, komplexe Aufgaben zu bewältigen. Zudem erfordert die flexible Produktion per se ein schnelleres Handeln, was unter anderem ein hohes Maß an Transparenz voraussetzt, damit die Mitarbeiter bei Bedarf – in Echtzeit und möglichst standortunabhängig – in die Produktion eingreifen können. Daher wächst die Nachfrage nach individuellen, maßgeschneiderten Applikationen, mit denen sich ein vorhandenes Risikopotential verringern lässt.

Unter dieser Maßgabe haben Studierende der Hochschule Fresenius in einem Praxisprojekt mit GFOS den Prototyp für eine APP entwickelt. Mithilfe dieser APP lassen sich Unternehmensabläufe optimieren und Mitarbeiter werden von Routinearbeiten entlastet, etwa beim Befüllen von Rohstoffsilos: dieser Vorgang wird digital begleitet und lückenlos überprüft, sodass ein LKW-Fahrer den Vorgang einer Anlieferung selbständig durchführen kann.

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