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Die Geschäftsführer aller drei Unternehmen informieren die Belegschaft über die Integration (v. l.): Uwe Furtner, Erhard Meier (Matrix Vision), Florian Hermle, Katrin Stegmaier-Hermle, Michael Unger (Balluff), Michael Wäschle und Joachim Mettenleiter (iss).

Bild: Balluff

Erweiterung der Balluff-Unternehmensgruppe Akquisitionen stärken strategische Ausrichtung

06.10.2017

Die Stuttgarter iss Innovative Software Services und die Matrix Vision in Oppenweiler sind jetzt Teil des Sensor- und Automatisierungsspezialisten Balluff.

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Balluff baut mit gleich zwei Akquisitionen das Digitalisierungs-Know-how des Unternehmens weiter aus: Das Stuttgarter Softwareunternehmen iss Innovative Software Services GmbH (iss) und der Machine-Vision-Pionier Matrix Vision GmbH (MV) in Oppenweiler bei Backnang sind jetzt Teil des Sensor- und Automatisierungsspezialisten. Die entsprechenden Verträge wurden nach einer rund sechsmonatigen Verhandlungsphase im Juli und August unterzeichnet. 160 Mitarbeiter werden das Familienunternehmen verstärken, die Standorte in Stuttgart-Vaihingen und Oppenweiler bleiben bestehen.

Stärkung der Software-Kompetenz

Die beiden neuen Unternehmen in der Gruppe bereichern die Kernkompetenzen von Balluff in zwei entscheidenden Feldern: Softwareentwicklung und Machine Vision. Die Integration soll deshalb einen wichtigen Baustein in der strategischen Ausrichtung des Unternehmens bildden. „Insbesondere die Verbindung unserer Netzwerktechnik mit der Software-Kompetenz beider Unternehmen hilft uns, noch besser ganzheitliche Automatisierungslösungen aus einer Hand zu liefern,“ sagt Balluff Geschäftsführer Florian Hermle. „Das Know-how von iss und Matrix Vision und ihren Mitarbeitern wird uns helfen, die großen Wachstumschancen der Digitalisierung noch besser und schneller zu nutzen und unser Portfolio sowohl im Bereich der Hardware als auch der Software zu erweitern.“

Softwareentwicklung für die Automobil- und Zuliefererindustrie

Die iss hat sich auf Tools, Testsysteme, Prozesse und Standardisierung in der Softwareentwicklung spezialisiert. Wie für Balluff selbst ist die Automobil- und Zuliefererindustrie die wichtigste Kundengruppe des 1996 gegründeten Unternehmens und seiner 60 Mitarbeiter. Innerhalb der Balluff Gruppe soll iss die Funktion des internen Software-Spezialisten übernehmen, denn das Unternehmen aus Stuttgart-Vaihingen bringt viel Erfahrung beispielsweise aus dem Bereich der Embedded Systems in der Automobilindustrie mit.

Erweiterung des Portfolios im Bereich Machine Vision

Matrix Vision ergänzt mit seinem Produktportfolio das Programm der Balluff Gruppe in einem Bereich, der bislang eine vergleichsweise kleine Rolle spielt: kamerabasierte Sensorik, in Fachkreisen auch Machine Vision genannt. Das 1986 gegründete Unternehmen hat sich mit seinen 100 Mitarbeitern auf Entwicklung und Vertrieb von Frame Grabbern, Standard-Industriekameras, intelligenten Kameras, Videosensoren, Embedded Systems und Software im Bereich industrielle Bildverarbeitung spezialisiert.

Wirtschaftliche Kennzahlen

Balluff hatte 2016 den Umsatz um 3,3 Prozent auf 378 Mio. Euro (Vorjahr: 366 Mio. Euro) gesteigert und ist mit einem Umsatzplus von 21,8 Prozent erfolgreich in das erste Halbjahr 2017 gestartet. Balluff beschäftigt mit der Belegschaft der beiden Neuzugänge 3.550 Mitarbeiter an 37 Standorten weltweit. Während Balluff die iss Innovative Software Services zu 100 Prozent übernommen hat, bleiben bei Matrix Vision 25 Prozent der Anteile im Besitz der bisherigen Anteilseigner. Der hohe Stellenwert, den das Unternehmen der kontinuierlichen Innovation beimisst, zeigt sich auch daran, dass 2016 13,7 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert wurden. Weltweit arbeiten rund 300 Entwickler an Sensorik-, Identifikations- und Netzwerklösungen für die industrielle Automation.

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