Das System soll durch lokale Anomalieerkennung und Sicherheitsautomatisierung für globalen Flottenschutz sorgen.

Bild: Pixabay, geralt

Flottenschutz lokal sicherstellen Kritische IoT-Geräte sichern

08.06.2020

Vernetzte IoT-Geräte, die für die Verfügbarkeit von Anlagen und die Prozessstabilität systemrelevant sind, können durch Rhebo IoT Device Protection gesichert werden. Mit der technischen Antwort auf die Herausforderungen der weltweit vernetzten Industrie richtet sich Rhebo vor allem an Hersteller kritischer IoT-Geräte sowie Betreiber von IoT-Netzwerken.

Rhebo erweitert sein Produktportfolio um ein dediziertes System für die IoT-Gerätesicherheit. »Rhebo IoT Device Protection wurde speziell für kritische, vernetzte IoT-Geräte entwickelt, die in der Regel über eine cloudbasierte Plattform verwaltet und betrieben werden«, erklärt Rhebo-CEO Klaus Mochalski.

In einem Pilotprojekt wurde die Lösung bereits auf allen global verteilten Energiespeichern des Unternehmens Sonnen integriert. Sonnen ist einer der weltweit führenden Hersteller von intelligenten Stromspeichern und Vorreiter für Technologien eines sauberen, dezentralen und vernetzten Energiesystems.

Monitoringlösung mit Anomalieerkennung

Rhebo bietet seit 2014 eine dedizierte Monitoringlösung mit Anomalieerkennung für die IT-Sicherheit und Stabilität industrieller und kritischer Infrastrukturen an. Das umfassende Know How findet sich auch im Rhebo IoT Device Protection wieder, erweitert die Monitoringfähigkeiten jedoch vom Netzwerk zum Endgerät.

»Kritische IoT-Geräte sind meist über weite Entfernungen verteilt und miteinander vernetzt«, führt Klaus Mochalski die Herausforderungen der IoT-Plattformbetreiber aus. »Der globale Flottenschutz muss also lokal sichergestellt werden. Der Fokus unseres IoT-Sicherheitssystems liegt deshalb auf der lokalen Überwachung, Analyse und automatisierten Abwehr von Gefährdungen. Zudem dürfen weder die Bandbreite noch die Einzelgeräte mit neuen Funktionen überlastet werden. Aus diesem Grund ist uns der minimalinvasive Ansatz von Rhebo IoT Device Protection extrem wichtig«.

Mit letzterem können IoT-Gerätehersteller und IoT-Plattformbetreiber auch auf Bestandsanlagen schnell und einfach ein Sicherheitsupgrade ihrer IoT-Infrastruktur umsetzen.

Pilotprojekt: Absicherung von Sonnen-Energiespeichern

Rhebo IoT Device Protection wird bereits seit Ende 2019 beim deutschen Energiespeicherhersteller Sonnen eingesetzt. Dort schützt die Sicherheitslösung für kritische IoT-Netzwerke die weltweit verteilten Energiespeicher vor Cyberangriffen und weist in Echtzeit auf technische Fehlerzustände hin.

»Die Sicherheit unserer Energiespeicher bedeutet zugleich Sicherheit für unsere Kunden weltweit«, erklärt Daniel Ackermann, Software Development-Teamleiter bei Sonnen, der das Pilotprojekt verantwortet.

»Unsere Energiespeicher besitzen sehr spezifische Kommunikationsmuster. Uns war deshalb bei der Auswahl der Lösung besonders wichtig, dass Monitoring und Sicherheitsautomatisierung konkret auf unsere Geräte zugeschnitten werden und jederzeit erweitert werden können. Denn sowohl unsere Technologie als auch die Gefährdungslage entwickeln sich ständig weiter«.

IoT Endpoint Detection & Response

Rhebo IoT Device Protection verfügt über Monitoring-, Analyse- und Abwehrmechanismen, die speziell auf kritische IoT-Infrastrukturen zugeschnitten sind. Hersteller von IoT-Geräten und Betreiber von IoT-Netzwerken erhalten mit der neuen Lösung für IoT-Cybersicherheit:

Intelligente Gefahrenerkennung und -abwehr: Die speziell auf kritische IoT-Infrastrukturen zugeschnittene Verhaltensanalyse mit Anomalieerkennung analysiert die Kommunikation der IoT-Geräte per Deep-Packet-Inspection-Technologie und wehrt Angriffe und Schadsoftware in Echtzeit ab.

Sicherheitsautomatisierung und Flottenschutz: Monitoring, Analyse und Abwehr erfolgen vollautomatisch auf den verteilten IoT-Geräten. Die Sicherheitsregeln können an die betrieblichen Anforderungen und IoT-Geräte flexibel angepasst werden.

Echtzeit-Bewertung der aktuellen Risikolage: Die Echtzeit-Visualisierung der Risikolage und Sicherheitslevel aller IoT-Geräte in der Infrastruktur geben Betreibern ein umfassendes Bild zur Sicherheit und Verfügbarkeit von der gesamten Flotte bis zum einzelnen Gerät.

Reduzierung der Ausfallkosten: Die Echtzeitanalyse und -meldung von Anomalien befähigt Betreiber und Hersteller, proaktiv Wartungszyklen zu planen und Fehlfunktionen zu beheben, bevor die Kunden darauf aufmerksam werden.

Sicherheitsupgrade: Der minimalinvasive Integrationsansatz und geringe Verbrauch von CPU-Kapazitäten erlaubt laut Hersteller ein kosteneffizientes Sicherheitsupgrade der vernetzten IoT-Geräte weltweit.

Einfache Integration: Die plattform- und geräteunabhängige Softwarearchitektur vereinfacht die Integration sowohl in neue als auch bestehende IoT-Projekte.

Firmen zu diesem Artikel
Verwandte Artikel