Der neue einphasige PV-Hybridwechselrichter Piko MP plus, ist besonders für kleine Anlagen geeignet.

Bild: Kostal

Plenticore und Piko Mehr Flexibilität beim PV-Anlagenbau

09.07.2018

Vor kurzem erst stellte der Hybridwechselrichterhersteller Kostal auf der Intersolar den Plenticore plus vor. Nun gibt es in dem Produktfeld wieder zwei Neuheiten.

Für 2019 plant das Unternehmen eine neue Variante des Plenticore als rein AC-gekoppeltes System. Hierbei können dann an die drei MPP-Tracker des Gerätes, statt zwei Strings mit Solarmodulen und einer Batterie, bis zu drei Batterien angeschlossen werden. Dies entspricht einer Batteriekapazität von circa 30 kWh, was auch für kleinere Gewerbebetriebe eine gewisse Flexibilität beim Bau einer PV-Anlage, aber vor allem auch bei der Nachrüstung von Bestandsanlagen ermöglicht.

Egal ob Neubau oder Nachrüstung

Aber auch für private Anwendungen, auf die der Hybridwechselrichter mit seinen fünf Leistungsklassen zwischen 4.2 und 10 kW ausgerichtet war, soll es in Kürze eine größere Vielfalt geben. So wird die Nachfolgegeneration des Piko MP, der Piko MP plus, in den drei Leistungsklassen 3.0, 3.6 und 4.6 kW mit zwei MPP-Trackern erhältlich sein und kann über entsprechendes Zubehör batteriefähig gemacht werden. Darüber hinaus ermöglicht der neue einphasige Piko MP plus mit dieser Kombination auch die Zwischenspeicherung aus AC-Energiequellen. Diese Funktion ist ebenfalls in den Leistungsklassen 1.5, 2.0 und 2.5 kW mit nur einem MPP-Tracker enthalten. Somit eignen sich die neuen Kostal-Hybridwechselrichter gut für den Neubau aber auch die Nachrüstung kleinerer einphasiger Photovoltaikanlagen.

Alle Gerätevarianten verfügen im Vergleich zum bisherigen Piko MP über erweitere Länderzulassungen und eine auf IP 65 erhöhte Schutzklasse.

Bildergalerie

  • Der Plenticore kann voraussichtlich ab 2019 auch für flexible AC-Kopplung im Gewerbe eingesetzt werden.

    Bild: Kostal

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