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Die Förderangebote im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Wärme sollen bis 2020 nach und nach attraktiver gemacht werden.

Bild: Pixabay

BMWi veröffentlicht Förderungsstrategie Energieeffizienz unterstützen

01.06.2017

Mit der neuen Förderstrategie Energieeffizienz und Wärme aus Erneuerbaren Energien möchte das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie die Ziele für 2020 festlegen.

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Das Bundeswirtschaftsministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat eine Förderstrategie zu Energieeffizienz und Wärme aus Erneuerbaren Energien veröffentlicht, in der es die Zielsetzung für das Jahr 2020 aufzeigt.

Attraktivität steigern

Bis dahin sollen die Förderangebote im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Wärme für Bürger und Unternehmen nach und nach attraktiver gemacht werden. Die Förderstrategie behandelt die Verzahnung der Förderung von Energieeffizienzmaßnahmen mit Angeboten zur Förderung erneuerbarer Wärme.

Stellungsnahme der DENEFF

Die Deutsche Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF) äußerte sich in einer Stellungsnahme durchaus positiv. Eine bessere Verständlichkeit und Bündelung der Förderangebote sei, laut des Verbandes, lange überfällig. Ein Pluspunkt der Strategie sei, dass die Förderhöhe künftig stärker an der Ambition einer Energieeffizienzmaßnahme ausgerichtet werden soll. Dabei sollte jedoch nicht nur die geplante, sondern auch die im Betrieb nachgewiesene Energieeffizienz berücksichtigt werden. Diesen Ansatz verfolgen digitale Ansätze zum Nachweis realer Energieperformance, wie das BMWi-Pilotprogamm „Einsparzähler“.

Die DENEFF bemängelte die Inkonsequenz der Strategie. Außerdem fehle eine Ausweitung der 2016 eingeführten Ausschreibungen für Stromeffizienzmaßnahmen auf den Wärmesektor.

„Endlich nimmt sich die Bundesregierung der Lichtung des Förderdschungels an und will es Unternehmen und Bürgern leichter machen, vorhandene Förderangebote zu nutzen. Ihrem Vorsatz ‚Efficiency First‘ wird sie aber noch nicht gerecht, solange die Förderung von EEG-Strom und Energieeffizienzmaßnahmen nicht auf Augenhöhe stattfindet“, meint Christoph Noll, geschäftsführender Vorstand der DENEFF. „Nur wenn die Erzeugung auf einen effizienteren Bedarf abgestimmt wird, kann die Energiewende wirtschaftlich gelingen. Das muss sich auch in der Förderung widerspiegeln.“

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