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Achema

Optima verzeichnet eine steigende Nachfrage nach Turnkey-Linien. Diese Anlage dosiert Kaffee hochgenau in Portionspackungen, verschließt und stellt Verkaufsverpackungen sowie versandbereite Umverpackungen in einer Linie her.

Bild: Optima Packaging Group

Abfüll- und Verpackungstechnologie Mit Rekordwachstum im Rücken auf dem Weg zu neuen Technologien

10.04.2018

Rekordumsatz und Expansion – 2017 war ein gutes Jahr für Optima. Auch für das laufende Jahr hat das Unternehmen sich viel vorgenommen und setzt dabei auf Service und Digitalisierung

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Im Jahr 2017 hat die Optima Packaging Group den bislang höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielt und seinen Umsatz auf über 350 Millionen Euro gesteigert. 85 Prozent davon erwirtschaftete das Unternehmen im Ausland. „Beim Umsatz bewegen wir uns seit mehreren Jahren auf hohem Niveau“, berichtet Hans Bühler, geschäftsführender Gesellschafter von Optima. „Umso mehr freut es mich, dass wir 2017 erneut eine Steigerung erzielen konnten“, so Bühler weiter. Der Großteil der Optima-Mitarbeiter ist am Stammsitz des Unternehmens in Schwäbisch Hall beschäftigt. 2017 stieg hier die Mitarbeiterzahl auf über 1.650 an.

Ein laufendes, mehrjähriges Investitionsprogramm sieht insgesamt rund 50 Millionen Euro für Baumaßnahmen vor. Aktuell realisiert das Unternehmen in Schwäbisch Hall ein zentrales Logistikzentrum, um unter anderem die innerstädtischen Transporte um etwa zwei Drittel zu reduzieren. Ende 2018 soll das Gebäude mit rund 6.000 Quadratmetern Fläche bezugsfertig sein.

Weitere Gebäude sind in Planung, darunter für die zentrale Verwaltung des Unternehmens sowie Büro- und Fertigungsflächen für Optima Pharma. Die Optima Tochtergesellschaft Metall+Plastic plant ebenfalls Baumaßnahmen. Bereits abgeschlossen sind die Erweiterungen bei der US-Tochtergesellschaft in Green Bay in Wisconsin.

Von der Entwicklung bis zum Service digital

Die vergangene Interpack war Auftakt für „Optima Total Care“, ein Dienstleistungsportfolio, das Effizienz und Sicherheit über den gesamten Lebenszyklus der Optima-Anlagen bietet. Digitale Technologien sind ein wichtiger Bestandteil von Total Care, und Bedienerschulungen ein Beispiel dafür.

Bereits nach abgeschlossener Konstruktion einer Anlage können künftige Maschinenbediener systematisch geschult werden: Im Virtual Reality Center des Packaging Valley Germany lässt sich jede kundenspezifische Anlage dreidimensional exakt darstellen. Hier erfahren die Bediener, wann welcher Befehl im HMI (Human Machine Interface) einzusetzen ist oder was beim Ein- und Ausbau von Ersatzteilen zu beachten ist. Funktionen wie die Kollisionsprüfungen sorgen für mehr Sicherheit. Die mit Virtual Reality-Technologien durchgeführten Schulungen tragen zu einem schnelleren und reibungslosen Übergang in die Produktionsphase bei.

Der Trend zu digital basierten Services zeigt sich genauso bei Optima TCAM. Die intelligente Sensorik überwacht kontinuierlich den Anlagenzustand, Warnungen erfolgen automatisch und rechtzeitig, bevor ein Defekt eintritt. Unter TCAM können wiederum Service-Einsätze mittels Videos, 3D-Darstellungen und dem Einsatz von Datenbrillen wie der Hololens von Microsoft effizient unterstützt werden.

Mit der Software Opal baut Optima eine „Brücke“ zwischen der obersten Daten-Ebene in Unternehmen (Electronic Ressource Planning-Systeme wie SAP) und der Fertigungsebene. Anwender können damit komplexe Fertigungsprozesse besser und sicherer organisieren.

Die Entwicklung kundenspezifischer Anlagen ist bei Optima durch digitale Technologien wie Simulationen geprägt. Damit lassen sich noch vor dem Bau der Anlagen etwa Strömungsverläufe berechnen, darstellen und optimieren.

Hochflexible und Turnkey-Technologien

Auf der Achema 2017 wird Optima neue Technologien und Prozesse präsentieren, darunter Lösungen für die effiziente Verarbeitung kleiner Serien bei höchsten pharmazeutischen Sicherheitsanforderungen. Auf der Messe wird sich Optima zudem als einer der technologisch führenden Turnkey-Hersteller mit kombinierten Lösungen für das pharmazeutische Füllen und Verschließen, Isolatoren und der Gefriertrocknung präsentieren.

Die Bedeutung von Turnkey-Projekten nimmt auch in anderen Branchen zu. Optima liefert beispielsweise automatisierte Komplettlinien für moderne Wundauflagen, Kaffeeportionspackungen oder auch Kosmetik-Produkte. Von der Primärverpackung bis hin zur versandbereiten Palette können Turnkey-Anlagen alle erforderlichen Funktionen abdecken.

Neue Gesichter für künftiges Wachstum

Als Generalbevollmächtigte verstärken Gerhard Breu (seit Juli 2017) und Joachim Dittrich (seit Februar 2018) die Geschäftsleitung. Gerhard Breu verantwortet den Geschäftsbereich Optima Pharma, Joachim Dittrich ist für Optima Consumer und mehrere Beteiligungen zuständig. Zu den Aufgaben zählen jeweils die strategische Entwicklung und weitere Internationalisierung der Geschäftsbereiche und Beteiligungen im In- und Ausland. Dafür sorgen diese zusätzlichen und weitere in 2017 kompetent besetzte Führungspositionen.

Zu einer zukunftsorientierten Personalpolitik zählt bei Optima weiterhin die berufliche Ausbildung. Aktuell befinden sich mehr als 150 Auszubildende bei Optima, die Mehrzahl davon am Standort Schwäbisch Hall. Das Interesse an MINT-Fächern wird in Kooperation mit Schulen, beispielsweise durch die aktive Unterstützung von Robotik AGs, nachhaltig gefördert. Mehrere Zertifikate unterstreichen die Attraktivität des Unternehmens, wie beispielsweise das Gütesiegel „Top-Arbeitgeber“ oder „berufundfamilie“. Für die Mitarbeiter wurde beispielsweise im Sommer 2017 eine Ferienbetreuung für Kinder angeboten.

Bildergalerie

  • Digital unterstützte Serviceleistungen von Optima: Wichtige Informationen sind damit schneller und komfortabler verfügbar, beispielsweise Video-Anleitungen oder technische Daten.

    Bild: Optima Packaging Group

  • Die Ausbildung von Fachkräften hat traditionell einen hohen Stellenwert bei Optima. Aktuell befinden sich mehr als 150 Auszubildende im Unternehmen.

    Bild: Optima Packaging Group

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