Effektives Nachhaltigkeitsmanagement Wieland auf Kurs zur Klimaneutralität

Wieland Electric GmbH

Auch die soziale Verantwortung spielt eine große Rolle in der Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens, beispielsweise durch die Senkung der Ausfalltage aufgrund von Arbeitsunfällen und die Förderung von Vielfalt und Inklusion.

Bild: Wieland Electric
04.05.2023

Die Wieland-Gruppe hat mit ihrem dritten Nachhaltigkeitsbericht ihre ambitionierten Ziele in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung nicht nur erreicht, sondern auch weiter ausgebaut. Das Unternehmen investiert in den Ausbau der Kreislaufwirtschaft und setzt auf effektives Energiemanagement und grüne Energie, um die eigenen Umweltauswirkungen zu reduzieren.

Mit der dritten Auflage ihres Nachhaltigkeitsberichts verdeutlicht die Wieland-Gruppe, dass die ambitionierten Nachhaltigkeitsziele nicht nur erreicht, sondern weiter ausgebaut wurden. Zur Dekarbonisierung tragen insbesondere Recyclingzentren, nachhaltige Produkte sowie die Elektrifizierung der Produktionsprozesse bei.

Im Geschäftsjahr 2021/22 ist es der Wieland-Gruppe gelungen, ihre Nachhaltigkeitsstrategie konsequent weiterzuentwickeln. Die Ergebnisse branchenübergreifender Ratings wie Carbon Disclosure Project (CDP) und EcoVadis bestätigen dabei Wielands Engagement in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung.

Darauf ausruhen wird sich das Unternehmen nicht. „Bis zum Jahr 2030 reduzieren wir unsere Emissionen um mehr als 46 Prozent. Dass diese Reduktionsziele mit dem 1,5 Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens übereinstimmen, wurde von der unabhängigen Science Based Targets initiative validiert. Das ist ambitioniert, aber mit einem klaren Nachhaltigkeitsmanagement machbar“, ist sich Dr. Erwin Mayr, CEO der Wieland-Gruppe, sicher.

Reduktion der Treibhausgase

Um die eigenen Umweltauswirkungen kontinuierlich zu verringern, investiert Wieland weiterhin in den Ausbau der Kreislaufwirtschaft. Im Berichtsjahr konnte Wieland den durchschnittlichen Rezyklatanteil im Produktportfolio auf 75,6 Prozent steigern – je nach Werkstoff sind schon heute Rezyklatanteile von teilweise über 90 Prozent möglich. Bis zum Jahr 2030 soll dies für alle Produkte der Wieland-Gruppe gelten.

Ein wesentlicher Aspekt im Bereich der Dekarbonisierung ist zudem ein effektives Energiemanagement sowie der Einsatz von grüner Energie – immer häufiger aus eigener Produktion. Dafür baut das Unternehmen die eigene Stromproduktion auf Basis erneuerbarer Energien kontinuierlich aus. Aktuell in der Planung ist ein Solarpark in der Nachbarschaft zur Firmenzentrale in Ulm, der voraussichtlich ab 2024 einen Ertrag in Höhe von 26 GWh pro Jahr generiert. Damit werden jährlich etwa 18.000 Tonnen CO2 reduziert.

Umweltfreundliche Produkte

Die Ambitionen in den Bereichen Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft spiegeln sich auch im Produktportfolio wider. Im Berichtsjahr wurde ein Konzept entwickelt, dass nicht nur die Bewertung der CO2-Emissionen beinhaltet, sondern auch den Anteil der Sekundärrohstoffe, die Recyclingfähigkeit und die Langlebigkeit eines Produkts.

Im Zuge dessen arbeitet die Wieland-Gruppe daran, Emissionen zukünftig auf Produktebene auszuweisen. Wieland nutzt hierfür eine Methodik nach dem Cradle-to-Gate-Ansatz. Auf Basis dieser Vorgehensweise wurde der produktspezifische CO2-Fußabdruck bereits vom TÜV Nord Cert verifiziert. Ziel ist außerdem, den Einsatz von toxischen und kritischen Materialien sowie Konfliktmineralien langfristig zu reduzieren.

Verantwortungsvolle Unternehmensführung und soziale Verantwortung

Neben dem Klimaschutz spielt auch die soziale Verantwortung eine große Rolle in der Nachhaltigkeits-Strategie der Wieland-Gruppe. Im Bereich Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz konnte die Rate der Ausfalltage im letzten Geschäftsjahr infolge von Arbeitsunfällen um 40 Prozent gesenkt werden.

„Dazu beigetragen haben konsequente Sicherheitsschulungen sowie ein Portal für die Mitarbeitenden, das diese standortübergreifend dabei unterstützt, Unfälle zu erfassen und eventuelle Sicherheitslücken zu melden“, stellt Mayr fest. Zudem fördert das Unternehmen sowohl Vielfalt als auch Inklusion und konnte den Frauenanteil in der Führungsebene von 14 auf 16 Prozent steigern.

Zur Fortschreibung der Ziele gehört auch eine verantwortungsvolle Beschaffung. Hierfür hat Wieland ein globales Business-Partner-Screening-Tool für alle wesentlichen Lieferanten eingeführt. „Wir haben für unseren eigenen Geschäftsbereich Nachhaltigkeitsanforderungen festgelegt, nach denen wir Umweltauswirkungen und gesellschaftliche Folgen beurteilen. Diese Ansprüche stellen wir genauso an unsere Lieferanten“, führt Mayr aus. Der Wieland-Lieferantenkodex beinhaltet daher sowohl Mindestanforderungen zur Einhaltung international geltender Menschenrechte als auch Umweltstandards.

Lesen Sie hier den ganzen Nachhaltigkeitsbericht.

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