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Wenn die virtuelle und reale Welt verschmelzen, kann das mehr Flexibilität und Effizienz in die Produktion bringen sowie Markteinführungszeiten verkürzen.

Wenn die virtuelle und reale Welt verschmelzen, kann das mehr Flexibilität und Effizienz in die Produktion bringen sowie Markteinführungszeiten verkürzen.

Bild: Pixabay

Siemens auf der Hannover Messe Wo sich virtuell und real trifft

15.03.2017

Auf der Hannover Messe zeigt Siemens wie Industriebetriebe jeder Größe vom digitalen Wandel profitieren können. Im Mittelpunkt steht das erweiterte Angebot für das Digital Enterprise - das durchgängig digital arbeitende Unternehmen.

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Auf dem 3500 Quadratmeter großen Messestand von Siemens erfahren Besucher, welche Wettbewerbsvorteile das Verschmelzen der virtuellen und realen Welt ermöglicht. Um Unternehmen bei der digitalen Transformation zu unterstützen, baut Siemens sein Angebot für das Digital Enterprise in den vier Kernelementen aus: Industrielle Software und Automatisierung, Industrielle Kommunikation, Industrielle Sicherheit, Industrielle Services.

Durchgängig digitale Prozesse

Die Beispiele für das Digital Enterprise reichen von intelligenten Energiemanagementsystemen über die individualisierte Lebensmittel- und Pharmaproduktion bis hin zum industrietauglichem Additive Manufacturing. Mit neuen Partnerschaften, Schnittstellen und Apps treibt Siemens zudem den Ausbau seines cloudbasierten, offenen IoT-Betriebssystems MindSphere weiter voran.

Auf der Hannover Messe zeigt Siemens am Beispiel der Milchproduktion, wie Unternehmen der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie mit Digitalisierungslösungen flexibel auf sich ändernde Marktanforderungen wie die wachsende Vielfalt an Geschmacksrichtungen reagieren können. Dies reicht von der Milchverarbeitung bis hin zur Abfüllung, Verpackung und Etikettierung.

Mehrwert durch MindSphere

Angeschlossen an MindSphere lassen sich enorme Datenmengen schnell und effizient auswerten und Schwachstellen aufdecken. Durch neue Schnittstellen, Apps sowie Partnerschaften beispielsweise mit BluVision sowie die Nutzung der Cloud-Infrastruktur und Dienste von Amazon Web Services treibt Siemens den Ausbau des Ecosystems rund um die MindSphere weiter voran.

Mit der nun offen gelegten Northbound-API lassen sich MindApps, Applikationen von Siemens, und Applikationen von Partnern schneller einbinden. Auf dem Siemens-Stand werden eine Vielzahl neuer Apps gezeigt, aber auch Neuerungen für die bestehenden Apps Fleet Manager und Visual Analyzer. Um den herstellerunabhängigen Anschluss von Assets zu erleichtern, ist eine South-Bound-API für weitere Protokolle in Vorbereitung.

Neuheiten für die diskrete Fertigung

Zu den Neuheiten in der diskreten Fertigung gehört eine erweiterte Version des Engineering-Frameworks TIA Portal V14, das zu anderen Systemen offen ist. Mit neuen Basic-Industrie-PCs in Box- und Panel-Format lassen sich laut Hersteller Automatisierungsanwendungen günstig umstetzen. Sie eignen sich besonders für HMI-Anwendungen, Montagearbeitsplätze, Lager und Logistik, zum Datensammeln sowie zur Fertigungsvernetzung und einfachen Bildverarbeitung.

Zudem zeigt Siemens ein neues Antriebssystem aus Sinamics S210 und Simotics S-1FK2 Motoren, das die Projektierung im Maschinenbau vereinfacht.

Ein weiterer Messe-Schwerpunkt ist Additive Manufacturing. Der Showcase Additive Manufacturin zeigt, wie ein komplettes Angebot an Software- und Automatisierungslösungen additive Fertigung industrietauglich macht.

Digitale Zwillinge beschleunigen Prozesse

Zu den branchenspezifischen Neuheiten für die Prozessindustrie gehört die Version 9 des Prozessleitsystems Simatic PCS 7, das mit dem Engineering-Tool Comos auf Basis einer gemeinsamen Datenplattform arbeitet. Diese Version unterstützt Profinet mit zwei neuen Peripherie-Linien für eine durchgängige Digitalisierung bis in die Feldebene.

Mit dem Sitrans FS230 bringt Siemens digitale Clamp-on-Ultraschall-Durchflussmesstechnik auf den Markt. Und das Stromversorgungssystem Sitop PSU8600 sowie die unterbrechungsfreie Stromversorgung Sitop UPS1600 unterstützen nun den offenen Kommunikationsstandard OPC UA.

Mit dem Smart Motors Concept präsentiert Siemens kommunikationsfähige Antriebstechnik. Die von integrierten Sensoren erfassten Daten (etwa Temperatur- oder Vibrationsdaten) lassen sich in Cloud-Umgebungen wie MindSphere schnell und einfach auslesen und analysieren.

Integrierte Lösungen zur digitalen Energieverteilung

Mit Totally Integrated Power zeigt Siemens in Hannover die Einbindung von Systemen und Geräten der elektrischen Energieverteilung in automatisierten Produktionsumgebungen, die alle Phasen im Wertschöpfungsprozess betreffen: das automatisierte Engineering, die ausfallsichere Stromversorgung, die Integration in ganzheitliche Energieeffizienzkonzepte, die Einbindung in die industrielle Automatisierung sowie die Anbindung an Cloud-Plattformen.

Konkret zeigt Siemens auf der Messe anhand einer Produktionsmaschine die elektrotechnische Planung eines Schaltschranks auf Basis eines „digitalen Zwillings“, bestückt mit vollständig im TIA-Portal eingebundenen Komponenten zur automatisiert gesteuerten Produktion sowie zur Erfassung von Energie- und Anlagendaten und deren Anbindung an MindSphere.

Weiter zeigt das Unternehmen mit der Niederspannungsschaltanlage Sivacon S8 ein weiteres Beispiel digitaler Energieverteilung. Über eine Software lassen sich kommunikationsfähige Schaltgeräte und Motorsteuerungen bedienen und beobachten. Die Daten stehen für übergeordnete Automatisierungs-, Energiemanagementsysteme oder für Cloud-basierte Analysesysteme zur Verfügung.

Siemens auf der Hannover Messe vom 24. bis 28. April 2017: Halle 9, Stand D35

Bildergalerie

  • Beim 3500 Quadratmeter großen Siemens-Stand auf der Hannover Messe dreht sich alles um die digitale Transformation.

    Bild: Siemens

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