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Bilder wie diese gingen um die Welt: Der verlassene Vernügungspark von Pripyat in der Nähe der Katastrophenstätte. Bild: iStock, tunart
Nutzung von Tschernobyl

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Photovoltaik für Tschernobyls Kinder

Text: Regina Levenshtein, Energy 2.0

Am 11. August 2016 berichtete Energy 2.0 über die ersten Pläne der Ukraine, Tschernobyl für Photovoltaik nutzbar zu machen:

Atomruine als Solarpark?

Vom Sperrgebiet zur Solarfabrik: Die Katastrophenstätte Tschernobyl soll die weltweit größte Solarfarm mit einer Kapazität von 1000 Megawatt beherbergen.

Der Reaktor-Unfall 1986 in Tschernobyl war nicht der einzige Beweis dafür, wie verheerend Atomkraft wirken kann. Mit dem Atomausstieg Deutschlands ist allerdings das Thema Atomkraft nicht magisch vom Tisch. Bis heute ist das kontaminierte Land für eine Nutzung, etwa in der Landwirtschaft, unbrauchbar

Jedoch brachte die ukrainische Regierung 30 Jahre nach dem Unglück die Idee auf, auf Tschernobyls Grund Energieerzeugungsstätten zu errichten, um das günstige Land sinnvoll zu nutzen.

Die Lage der Katastrophenstätte mit vielen Sonnenstunden spricht aus ukrainischer Sicht für die Idee, ebenso wie die Anbindung: Infrastruktur zum Transport des gewonnen Stroms sei bereits vorhanden. Zusätzliche Energie soll aus einer 400 Megawatt starken Biogasanlage gewonnen werden, die ebenfalls auf dem Gelände geplant ist.

Allerdings sind zahlreiche Fragen offen: Wie will man die Arbeiter, die diesen Solarpark errichten sollen, vor der radioaktiven Strahlung schützen? Und wer finanziert diese Vision?

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