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Mehr als 40 Jahre ist das Ethernet-Protokoll alt – doch ausgereizt ist es noch lange nicht. Sowohl die Bandbreiten steigen, als auch die verfügbaren Services, mit denen sich das Netzwerk und der Datenfluss managen lassen. Doch um die Möglichkeiten der aktuellen Technik tatsächlich nutzen zu können, genügt die einfache Ad-hoc-Verkabelung nicht mehr. Auch die Sicherheit lässt sich so nicht gewährleisten, warnte Mark Cooksley, Produktmanager bei Belden. In seiner Keynote zum Industrial Ethernet Infrastructure Design Seminar (IEIDS) in Istanbul zeigte er auf, wie bei einer Installation auf der grünen Wiese ein Netzwerk bestmöglich aufgesetzt werden kann.

Wissenstransfer

Für die Teilnehmer – rund 100 Vertriebspartner und Kunden von Belden – nicht nur eine Lehrstunde in Konzeption und Technik, sondern auch in Sachen Vertrieb. Denn ein ordentlich designtes Netzwerk, das auf die Anforderungen des Anwenders ausgerichtet ist, kann mit weniger Komponenten leistungsfähiger sein als eine Infrastruktur, die zwar in Summe größere Bandbreiten bietet, diese aber nicht sinnvoll einsetzt. Ganz zu schweigen vom Aufwand für Wartung und Erweiterung. Insgesamt elf Design-Schritte führen zu einem guten Netzwerk, führte Cooksley aus. Dabei müsse man die Gesamtlösung im Blick behalten: Angefangen bei der Bestimmung kritischer Punkte, über das grundsätzliche Design des Netzwerks über die Umsetzung der Anforderungen bis hin zu einer Realisierung einer Infrastruktur, die dem Kunden über die gesamte Lebensdauer betrachtet mehr bietet als er erwartet hatte.

Mit Keynotes, Workshops und Hands-on-Seminaren will Belden seine Partner im Vertrieb unterstützen. Das Geschäft sei attraktiv, so Wolfgang Schenk, Vizepräsident für Vertrieb und Marketing bei Belden. Er verwies in seiner Eröffnungsrede auf eine Studie von Pricewaterhouse Coopers, die Investitionen in Industrial Internet Applikationen von 140 Milliarden € bis 2020 prognostiziert. Der Hersteller hat sein Portfolio soweit komplettiert, dass er die gesamte Netzwerkkette abdeckt und mit umfangreichen Services Partner wie Kunden unterstützen kann. Dabei habe man sich auch auf die drei Haupttrends der industriellen Netzwerkkommunikation eingestellt: Die Entwicklung des industriellen Internet of Things, den wachsenden Einsatz von Wireless und die gestiegenen Sicherheitsanforderungen. „Wir bauen mit unseren Produkten einen Sicherheitsschirm über die gesamte Produktions- und Unternehmens-IT“, so Schenk. Ergänzt wird die Entwicklung durch Partnerschaften mit weiteren Technik-Lieferanten wie Infineon und Deutscher Telekom, um gemeinsam einen sicheren Fernzugriff auf das Netzwerk zu realisieren.

Über den Tellerrand hinaus

Neben den techniknahen Ausführungen der Belden-Vertreter bekamen die Teilnehmer aber auch einen Überblick über gesellschaftliche Entwicklungen und deren Auswirkungen auf die Technik. Hans-Jörg Bullinger von der Fraunhofer-Gesellschaft beschrieb acht Megatrends der Zukunft, darunter wachsende Mobilität und die Entwicklung der Knowledge Worker. Sein Credo: „Es genügt nicht, gute Leute im Unternehmen zu haben. Man muss den daraus entstehenden Vorsprung in Umsatz verwandeln!“

Hier spricht Wolfgang Schenk, Belden, über mögliche Stolpersteine bei der Einführung von Industral Security.

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