Blick auf neue Maschinenverordnung Safety und Security in Transformation

Wie lassen sich die Herausforderungen der digitalen Transformation mit Blick auf die Safety & Security meistern?

Bild: Pilz
31.10.2023

Wie lassen sich die Herausforderungen der digitalen Transformation sicher meistern? Auf der Messe SPS smart production solution zeigt das Automatisierungsunternehmen Pilz Technologien und Lösungen, die Maschinen safe und secure machen.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen dabei die Themen Identification and Access Management (I.A.M.) und die Application Firewall SecurityBridge. Dazu kommen die Themen sichere Schutztürsysteme, Konnektivität mit IO-Link Safety sowie Safety over EtherCAT (FSoE = FailSafe over EtherCAT). Auf dem Messestand erläutern Fachleute von Pilz im Experten-Panel live technologische und normative Neuerungen im Bereich Safety und Security, wie die Auswirkungen der neuen Maschinenverordnung.

„Die digitale Transformation verlangt eine Neubetrachtung der Sicherheit von Maschinen und Anlagen. Security wird zum erfolgskritischen Faktor. Das zieht Änderungen auf technischer und normativer Ebene nach sich. Auf der SPS zeigen wir unseren Kunden, wie wir diesen Wandel gemeinsam mit ihnen gestalten“, erklärt Susanne Kunschert, geschäftsführende Gesellschafterin, Pilz.
In modernen Industrieumgebungen sind Safety und Security Grundvoraussetzung für effiziente Abläufe und Prozesse. Auf der Messe zeigt Pilz Lösungen, mit denen Maschinenbauer und -betreiber den Schutz von Mensch, Maschine und Umwelt gewährleisten können.

Identification and Access Management

Mit dem Identification and Access Management, kurz I.A.M., liefert Pilz Antworten auf die Frage, wer über welche Berechtigungen an einer Maschine oder Anlage verfügt. Auf der SPS stellt Pilz das umfassende Angebot in diesem Bereich vor: Von der Authentifizierung von Nutzern über die Betriebsartenwahl oder der Daten- und Netzwerksicherheit bis zum Zugangsmanagement. Damit bietet Pilz für die digitale Transformation Safety und Security in einem System.

Im Messegepäck hat Pilz zudem die Application Firewall SecurityBridge, die Steuerungsnetzwerke vor Manipulation durch unbefugten Zugriff schützt. Sie überwacht den Datenverkehr zwischen PC und Steuerung und meldet unerlaubte Veränderungen am Steuerungsprojekt. Das gewährleistet eine hohe Produktsicherheit.

Individuelle Lösungen für Schutztüren

Für den physischen Zutritt zur Maschine spielen Schutztüren eine zentrale Rolle. Auf der SPS zeigt Pilz Neuheiten, mit denen sich die individuellen Anforderungen anwenderfreundlich und gleichzeitig normenkonform umsetzen lassen. Zwei neue Sicherheitszuhaltungen erweitern das Angebot: PSENmlock mini ist mit seiner kleinen Bauform nicht nur ideal für platzkritische Anwendungen, wie beispielsweise Klappen oder Hauben, sie bietet gleichzeitig eine sichere Zuhaltekraft (FZH) von 1.950 N.

PSENslock 2 gewährleistet dank Schutzart IP 67 / IP 6K9K die sichere Schutztürüberwachung auch unter rauen Bedingungen. Zu den Neuerungen gehört die individuell per RFID-Tag einstellbare Rastkraft und eine serielle Diagnose, die Kosten und Zeit bei Installation und Wartung spart sowie gleichzeitig die Verfügbarkeit steigert.

Konnektivität mit System

Konnektivität muss einfach umsetzbar sein: Mit IO-Link Safety hat das erste herstellerunabhängige, standardisierte Kommunikationssystem für die funktionale Sicherheit Marktreife erlangt. In Nürnberg stellt Pilz erstmalig seine Systemlösung für IO-Link Safety vor. Als einer der ersten Hersteller wird Pilz eine Komplettlösung aus Master, Feldgeräten und passendem Zubehör zeigen. Die Systemlösung aus einer Hand vereinfacht die Anwendung und bietet einen optimalen Start in die IO-Link Safety-Technologie sowie eine ideale Ergänzung zu bestehenden IO-Link Produkten.

Auch beim Protokoll Safety over EtherCAT setzt Pilz auf eine Automatisierungslösung. Die sichere Kleinsteuerung PNOZmulti 2 kann dank neuem FSoE-Kommunikationsmodul künftig als FSoE-Master mit dem sicheren Radarsensor PSENradar und der sicheren Antriebstechnik PMC – beide mit FSoE-Funktionalität – kommunizieren.

Expertenwissen für Safety und Security

Nach der Veröffentlichung der neuen Maschinenverordnung mehren sich die Fragen, was diese in der Praxis für Konstrukteure und Inverkehrbringer von Maschinen bedeutet und welchen Einfluss das Thema Security künftig auf die sicherheitstechnische Betrachtung von Maschinen hat. Dies und weitere Neuerungen bei Normen und Technik beleuchten die Experten von Pilz im Experten-Panel auf dem Messestand des Automatisierungsunternehmens. An allen drei Messetagen bietet Pilz ein vielseitiges Vortragsprogramm rund um die Themen Safety und Security.

Neuheiten für sichere Intralogistik

Ein weiterer Schwerpunkt von Pilz sind Lösungen im Bereich Intralogistik und Fahrerlose Transportsysteme (FTS). Am Modell eines fahrerlosen Transportfahrzeugs veranschaulicht Pilz, wie sich diese umfassend absichern lassen. In Nürnberg stellt Pilz für frei navigierende mobile Plattformen eine umfassende Sicherheitslösung in den Fokus, die aus der sicheren Kleinsteuerung PNOZmulti 2 mit neuen Funktionen zur Gleichlaufüberwachung und dynamischer Zonenumschaltung, Sicherheits-Laserscannern PSENscan für die produktive Flächenüberwachung und verschiedenen Meldegeräten besteht.
Auf dem Pilz Messestand zeigt das Stuttgarter Start-up NAiSE zudem seinen Verkehrs- und Auftragsmanager für alle Teilnehmer in der Intralogistik. Mit NAiSE Traffic lassen sich dank präziser Echtzeit-Lokalisierung FTS-Anwendungen effizient umsetzen.

75 Jahre Pilz - wir feiern Jubiläum!

Das Automatisierungsunternehmen feiert 2023 seinen 75. Geburtstag. „Pilz hat sich immer wieder gewandelt. Allen Zeiten des Wandels gemeinsam ist die Freude an der Innovation. Diese Freude wollen wir auf der SPS 2023 erlebbar machen,“ fügt Kunschert hinzu.

Auf der SPS 2023 können sich Besucher nicht nur über die aktuellen Neuheiten informieren, sondern erfahren auch, welche Meilensteine Pilz im Lauf der Unternehmensgeschichte gesetzt hat.

Pilz stellt aus in Halle 9, Stand 370.

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