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 Beim Einzug ins Schwabinger Tor in München steht den Mietern die Teilnahme an einer Sharing Community offen, die auf der sogenannten Schwabinger Tor App aufbaut.

Beim Einzug ins Schwabinger Tor in München steht den Mietern die Teilnahme an einer Sharing Community offen, die auf der sogenannten Schwabinger Tor App aufbaut.

Bild: iStock, Ani_Ka

Nachbarschaft in der digitalen Welt Ein wahrhaft soziales Netzwerk

05.09.2016

Mit Einzug der ersten Bewohner im Schwabinger Tor ist im Frühjahr 2016 der Grundstein für eine moderne Nachbarschafts-Community gelegt worden. Basis war eine App, die die Bewohner im Münchner Stadtquartier miteinander verbindet.

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Die nach ihrem Einsatzgebiet benannte Schwabinger Tor App des Startup-Unternehmens Casavi kommt in ihrer Funktion einem Schwarzen Brett nahe, das Angebote, Pflichten und Möglichkeiten des gemeinsamen Wohnens auf einen Blick darstellt. Mieter können sich per Direktnachricht untereinander austauschen und werden über kollektive Aktivitäten wie etwa den wöchentlichen Lauftreff informiert. Im Alltag soll auf diese Weise eine Vernetzung von Digitalisierung mit dem Wohn- und Arbeitsumfeld geschaffen werden.

Moderne App statt Schwarzem Brett

Beim Einzug ins Schwabinger Tor in München steht den Mietern die Teilnahme an einer Sharing Community offen, die auf der sogenannten Schwabinger Tor App aufbaut. Über sie können von allen Mietern einsehbare Angebote gemacht und angenommen, Fragen an Nachbarn oder die Hausverwaltung gestellt und ein kommunikativer Austausch gepflegt werden. Neben der nachbarschaftlichen Wechselwirkung spielt für das Immobilienunternehmen Jost Hurler, das Eigentümer und Entwickler des Schwabinger Tors ist, aber auch die Verfügbarkeit von digitalen Mieterservices seitens des Vermieters eine wichtige Rolle. Bei Serviceanfragen soll stets Transparenz über den jeweiligen Bearbeitungsstand gewährleistet sein. Neuigkeiten, Informationen über Aktivitäten sowie verwaltungstechnische Dokumente wie Nebenkostenabrechnungen oder Bedienungsanleitungen stehen online zur Verfügung und sollen Portokosten bei andernfalls manueller Kontaktaufnahme reduzieren.

Die App im Alltag

Oliver Breitl wohnt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern im 4. Stock des Schwabinger Tors. Beim morgendlichen Kaffee wirft er einen Blick in die App. Die Hausverwaltung informiert alle Hausbewohner über den bevorstehenden Termin der kostenfreien Weihnachtsbaumabholung am 9. Januar und das heutige Eintreffen des Wagens zur monatlichen Giftmüllentsorgung.

Solche Termine werden in einen In-App-Kalender übertragen, um nicht in Vergessenheit zu geraten. Bevor Oliver sich also auf den Weg ins Büro macht, bringt er noch die Dosen mit den alten Lackresten an den dafür vorgesehenen Platz. Mittags bekommt er über seine App eine Nachricht von Nachbar Brettschneider, der ein Paket für ihn angenommen hat. Oliver bedankt sich auf dem gleichen Weg und erkundigt sich, wann er die Sendung am Abend abholen könne.

Als Oliver zu Hause ankommt, will er das Abendessen zubereiten, doch der neue Ofen stellt ihn vor ein Problem. Da alle Dokumente rund um die Wohnung in der Schwabinger Tor App hinterlegt sind, findet er aber schnell eine Lösung. Später fällt ihm noch auf, dass das Wasser in der Badewanne nicht richtig abläuft. Oliver meldet das Problem über das Programm und bekommt gleich Rückmeldung, dass sein Anliegen bearbeitet wird. Am nächsten Morgen kommt die Bestätigung, dass sich ein Installateur zur Terminvereinbarung meldet.

Für ein verlängertes Wochenende möchte Oliver mit seiner Familie für einige Tage verreisen. Über seine App gelangt er zum Buchungstool des Anbieters. Er findet ein freies Auto im Carpool des Schwabinger Tors und reserviert es für den nächsten Vormittag. Die verderblichen Reste im Kühlschrank, die sie vor der Abreise nicht mehr aufbrauchen können, bietet er den Nachbarn via App an und findet in kurzer Zeit dankbare Abnehmer, die dafür auch gerne das Gießen der Zimmerpflanzen übernehmen.

Mieterinteressen im Mittelpunkt

„Werden die Bedürfnisse der Mieter in den Vordergrund gestellt, profitiert auch das Wohnungsunternehmen“, ergänzt Schindlmeier die Grundidee des jungen Startups Casavi, das Anfang 2015 gegründet wurde. „Für unsere Kunden steht ein ausgewogenes Gesamtkonzept im Vordergrund. Sie profitieren von einer höheren Kundenzufriedenheit und können gleichzeitig Kosten und Zeitaufwand reduzieren, indem sie näher an den Mietern sind und Prozesse verschlanken.“ Auch an die Leistungen der gewerblichen Mieter sind die Bewohner im Schwabinger Tor durch Casavi angeschlossen. Dadurch können sie sich beispielsweise über gastronomische Angebote oder über die aktuellen Konditionen des Sportclubs im Quartier informieren.

Dr. Wolfgang Müller, Geschäftsführer der Jost Hurler Unternehmensgruppe, sieht in der App eine einzigartige Kombination der Verwaltungsaspekte mit den Sharing-Grundsätzen des Schwabinger Tors. Casavi sei deshalb der ideale Partner für sie, um den Mietern Digitalisierung und Vernetzung für eine lebendige Sharing-Community zu ermöglichen.

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