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Optische Inspektion 1000 Meter pro Minute scannen

17.06.2016

Die neue Scanner-Lösung Contact Image Sensors (CIS) von Mitsubishi Electric richtet sich an die Bedürfnisse des Marktes für Oberflächeninspektion, insbesondere in der Druckindustrie. Damit soll es möglich sein, Oberflächen in einem Tempo von bis zu 1000 Metern pro Minute zu scannen.

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Der CIS wird in einem definierten Abstand direkt über der zu prüfenden Oberfläche installiert. Die gesamte LED-Beleuchtung und die Optik sind bereits in das Gehäuse integriert, was die Installation vereinfacht. Mitsubishi Electric geht für den CIS von einem Installationsaufwand von nur wenigen Minuten aus, da lediglich vier Schrauben und Kabel zu montieren sind. Die Maschine wird unmittelbar über der Prüffläche statt hoch über ihr montiert, was den benötigten Platz verringert. Hierdurch werden die Kosten und der Komplexitätsgrad der gesamten Maschinenintegration gesenkt. Durch die einfache Montage und Demontage reduziert sich der Instandhaltungsaufwand. Sowohl Hersteller als auch Endanwender profitieren davon, da auf den Bereitschaftsdienst eines speziell geschulten Technikers verzichtet und im Reparaturfall eine kurze Ausfallzeit erwartet werden kann.

Die fertigen Bilder gehen bei laufender Druckmaschine in Echtzeit zur Bildverarbeitung an die Inspektionsplattform Discover Multiscan3. Alle Bilder werden zur Erfassung variabler Barcodes, Textelemente (OCR) und anderer Teile des Dokuments verarbeitet. Dabei prüft Multiscan3, dass die Codes vorhanden, an der richtigen Stelle und lesbar sind. Codes werden anhand einer vorliegenden Kontrolldatei oder Datenbank auf Sequenzierungs- und Integritätsfehler geprüft. Weitere Aspekte der Druckinspektion sind die Analyse von Passermarken und das Erkennen von Fehlstellen, Streifen und Flecken.

Typische Anwendungsbereiche für CI-Sensoren sind die Druckindustrie und die Dünnschichttechnik, wo sie der Erfassung von Oberflächenmängeln auf Papier, Kunststofffolien, Textilien, Banknoten und der Inspektion von Hologrammen dienen. Zudem eignet sich der CIS für die Oberflächeninspektion von Holz, Glas und anderen Werkstoffen, und auch als Herzstück automatisierter optischer Inspektionssysteme für gedruckte Schaltungen soll er geeignet sein.

Der CIS ist in unterschiedlichen Breiten erhältlich, die den gängigen Druckformaten entsprechen. Bei größeren Materialbreiten ermöglichen mehrere nebeneinander angeordnete CI-Sensoren eine nahtlose Bilderfassung über die gesamte Breite. CIS mindert außerdem das Risiko, dass der Drucker vertrauliche Finanzdaten an den falschen Empfänger sendet.

Erhältlich ist das neue Scanner-System von Mitsubishi Electric über Stemmer Imaging, den bevorzugten Distributor des Herstellers für dieses Produkt.

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