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Barack Obama: Er treibt das Thema erneuerbare Energien voran. Bild: Pete Souza/White House
Industriemesse

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Obama eröffnet Hannover Messe

Großer Aufschlag in Niedersachsen: Der US-Präsident reist eigens zum Start der Messe nach Hannover. Der von ihm favorisierte Umweltschutz ist auch auf der Messe ein wichtiges Thema.

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind zum ersten Mal das Partnerland der weltweit wichtigsten Industriemesse, die in diesem Jahr vom 25. bis zum 29. April in Hannover ausgerichtet wird. Wie der Messeveranstalter bekannt gab, wird US-Präsident Barack Obama die Hannover Messe am 24. April gemeinsam mit Kanzlerin Angela Merkel eröffnen. Einen Tag darauf ist der traditionelle Messerundgang mit Merkel vorgesehen. Rund 250 Unternehmen aus den USA werden auf dem hannoverschen Messegelände ihre Lösungen für die vernetzte Industrie vorstellen und Kontakte zu potenziellen Geschäftspartnern aus aller Welt knüpfen. Insgesamt erwartet die Deutsche Messe rund 5000 Industrieunternehmen aus 70 Ländern in Hannover.

Fachbesucher aus der Energiewirtschaft werden auf der Leitmesse Energy technische Lösungen für eine intelligente und vernetze Erzeugung, Verteilung und Speicherung von Energie präsentiert. Mit rund 1300 Ausstellern bilden die Energiethemen eine der wichtigsten Säulen der Hannover Messe, so der Veranstalter. Neben den konventionellen Energiequellen sind die erneuerbaren Energien integraler und unverzichtbarer Teil der Stromversorgung. Mit zunehmender Größe übernehmen sie zugleich mehr energiewirtschaftliche Systemverantwortung und sehen sich daher neuen technologischen Herausforderungen gegenüber. „Die Hannover Messe trägt diesem tiefgreifenden strukturellen Wandel Rechnung. Auf der Leitmesse Energy wächst zusammen, was in Zukunft ohnehin zusammengehört: Stromerzeugung, Speicherung, Netze, Wärme und Mobilität – ganz im Sinne von ,Integrated Energy‘“, sagt Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter Hannover Messe bei der Deutschen Messe.

Der Fachverband VDMA Power Systems, der die Leitmesse bisher alle zwei Jahre unterstützte, konnte als jährlicher Partner des Bereichs Energieerzeugung innerhalb der Energy gewonnen werden. „Wir unterstützen die Energy, weil die Welt hier sieht, wie die Energiewende zum industriellen Erfolg wird. Dafür muss Deutschland Erzeugung, Netze und intelligenten Verbrauch von Energie in ein zukunftsfähiges System fassen“, sagt Matthias Zelinger, Geschäftsführer von VDMA Power Systems.Er ist sich sicher, dass die Verbindung mit dem Großthema Industrie 4.0, bei dem die Hannover Messe eine Leitfunktion für sich beansprucht, gewaltiges Innovationspotenzial berge, das die heimische Industrie durch den fachlichen Austausch auf der Energy für sich nutzen werde. „Die Energy gibt der Diskussion in Foren einen roten Faden und zieht weltweit Entscheider aus Politik und Wirtschaft an“, so Zelinger.

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